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Zur Weiterentwicklung der Sifa-Ausbildung

Fachkräfte für Arbeitssicherheit (Sifa) sind Generalisten, was Sicherheit und Gesundheitsschutz im Unternehmen an belangt. Zugleich ist jede Fachkraft für Arbeitssicherheit Spezialist für spezielle Fragestellungen und spezifische Schwerpunkte, die sich aus dem Wirtschaftszweig und dem Einzelbetrieb ergeben. Die Anfänge einer systematischen Ausbildung von Sifas zu Generalisten liegen mehr als ein Jahrzehnt zurück. Seither haben sich die gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen ständig verändert. Es rücken Themen wie betriebliches Gesundheitsmanagement, psychische Belastungen oder demografischer Wandel in den Fokus, die vor der Sifa als zentralem Funktionsträger im innerbetrieblichen Arbeitsschutzsystem nicht Halt machen. Ein Grund, den neuen Anforderungen auch in der künftigen Ausbildung Rechnung zu tragen. Ein zweiter Grund ist, die unterschiedlichen Ausbildungssysteme im gewerblichen und öffentlichen Bereich zu einer einheitlichen Ausbildungskonzeption zu harmonisieren. Und ein weiterer nicht zu unterschätzender Grund liegt in den Weiterentwicklungen im Bereich von Methodik und Didaktik in der Erwachsenenbildung, insbesondere was die Entwicklung von Handlungskompetenzen und selbstgesteuertem und eigenverantwortlichen Lernen im Sinne des lebenslangen Lernens anbelangt.

Der gesamte Artikel kann über die Internetseite des Journals "sicher ist sicher", Ausgabe 10/2012, S. 474-475 bezogen werden: "Zur Weiterentwicklung der Sifa-Ausbildung" (ggfs. kostenpflichtig).

Bibliografische Angaben

C. Kästner, W. Wettberg:
Zur Weiterentwicklung der Sifa-Ausbildung. 
in: sicher ist sicher, Ausgabe 10/2012 2012. Seiten 474-475