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Workers' exposure to hazardous substances and biological agents in recycling enterprises

Exposition von Beschäftigten in Recyclingbetrieben gegenüber Gefahrstoffen und biologischen Arbeitsstoffen

In der Abfall- und Entsorgungswirtschaft in Deutschland sind rund 150 000 Beschäftigte in etwa 5 300 Betrieben tätig. Während des letzten Jahrzehnts hat die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) systematisch die Belastungen der Beschäftigten in den Branchen Elektronikschrott-, Kfz-, Kunststoff-, Textil- und Papierrecycling untersucht. Expositionen gegenüber Gefahrstoffen und in den drei letzteren Branchen zusätzlich gegenüber biologischen Arbeitsstoffen wurden durch umfangreiche Arbeitsplatzmessungen bestimmt. In allen Recyclingbranchen sind die Beschäftigten durch luftgetragene Stäube belastet. Zusätzliche signifikante Belastungen durch Schwermetalle bzw. Lösemitteldämpfe zeigten sich beim Elektronikschrott- und Kfz-Recycling. Beim Recycling von Kunststoff-, Textil- und Papierabfällen wurden teilweise hohe Belastungen durch biologische Arbeitsstoffe ermittelt. Für alle untersuchten Branchen wurden unter Beteiligung von Ländern, Berufsgenossenschaften und Verbänden Handlungsanleitungen zur guten Arbeitspraxis erstellt.

Dieser Artikel ist in englischer Sprache in der Zeitschrift "Gefahrstoffe - Reinhaltung der Luft" 72(2012) Nr. 4, S. 163-169 (www.gefahrstoffe.de) erschienen.

Bibliografische Angaben

R. Hebisch, G. Linsel:
Workers' exposure to hazardous substances and biological agents in recycling enterprises. 
in: Gefahrstoffe - Reinhaltung der Luft 72(2012) Nr. 4 2012. Seiten 163-169, Projektnummer: F 2134, PDF-Datei

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