Navigation und Service

Genauigkeit, Vergleichbarkeit und Feldtauglichkeit personengetragener Monitore zur Bestimmung der Exposition gegenüber Nanopartikeln

Im Hinblick auf den Gesundheitsschutz von Arbeitnehmern wird der Überwachung der inhalativen Exposition gegenüber Nanopartikeln ein zunehmender Stellenwert beigemessen. Die Exposition sollte generell im Atembereich, d.h. 30 cm rund um Mund und Nase gemessen werden. Geeignete personengebundene nanopartikelspezifische Messgeräte, die die Exposition mit hoher Zeitauflösung erfassen, sind erst seit wenigen Jahren auf dem Markt. Die derzeit verfügbaren Geräte wurden intensiv in Bezug auf ihre Genauigkeit, Vergleichbarkeit und Feldtauglichkeit untersucht. Die Studie ergab, dass man bei der Bestimmung der lungendeponierbaren Oberflächenkonzentration und der mittleren Partikelgröße von einer Genauigkeit und Vergleichbarkeit von ±30 % oder besser ausgehen kann. Bei der Messung der Anzahlkonzentration sind hingegen größere Abweichungen bis ±50 % nicht unüblich. In den Feldmessungen erwiesen sich die Geräte als robust und zuverlässig einsetzbar. Es konnten keine systematischen Unterschiede aufgrund der Positionierung der Geräte am Körper festgestellt werden. Allerdings ergaben sich teilweise massive Minderbefunde bei der Verwendung silikonhaltiger Probenahmeschläuche.

Der gesamte Artikel kann über die Internetseite des Journals "Gefahrstoffe - Reinhaltung der Luft" 75(2015) Nr. 11/12, S. 469-478 bezogen werden: "Genauigkeit, Vergleichbarkeit und Feldtauglichkeit personengetragener Monitore zur Bestimmung der Exposition gegenüber Nanopartikeln" (ggfs. kostenpflichtig).

Bibliografische Angaben

C. Asbach, H. Kaminski, D. Dahmann, C. Monz, V. Neumann, S. Plitzko, A. Meyer-Plath, N. Dziurowitz, B. Simonow, M. Fierz, A. M. Todea:
Genauigkeit, Vergleichbarkeit und Feldtauglichkeit personengetragener Monitore zur Bestimmung der Exposition gegenüber Nanopartikeln. 
in: Gefahrstoffe - Reinhaltung der Luft 75(2015) Nr. 11/12 2015. Seiten 469-478, Projektnummer: F 2337