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Dr. Karl-Ernst Poppendick mit Beuth-Denkmünze geehrt

Verdienste um die Normung und Standardisierung

Dr. Karl-Ernst Poppendick, Fachbereichsleiter "Produkte und Arbeitssysteme" der BAuA, erhielt Ende Februar in Mainz die Beuth-Denkmünze des Deutschen Instituts für Normung e.V. (DIN) in dankbarer Würdigung seiner Verdienste um die Normung und Standardisierung auf dem Gebiet der "Sicherheitstechnischen Grundsätze" im nationalen und internationalen Bereich.

Datum 11. März 2019

14 Jahre saß Dr. Karl-Ernst Poppendick, Fachbereichsleiter "Produkte und Arbeitssysteme" der BAuA, dem Beirat des Normenausschusses "Sicherheitstechnische Grundsätze" vor. Auf seiner letzten Sitzung als Vorsitzender am 25. Februar in Mainz zeichnete ihn das Deutsche Institut für Normung e.V. (DIN) mit der Beuth-Denkmünze aus. Dr. Hartmut Strauß aus der Geschäftsleitung des DIN überreichte Dr. Poppendick die große Auszeichnung in dankbarer Würdigung seiner Verdienste um die Normung und Standardisierung auf dem Gebiet der "Sicherheitstechnischen Grundsätze" im nationalen und internationalen Bereich.

Mit der Denkmünze ehrt DIN verdiente Akteure in der Normung. In seiner Laudatio ging Dr. Strauß auf den über 30jährigen Einsatz des Fachbereichsleiters in der Normung ein. Dabei hob er das Engagement von Karl-Ernst Poppendick im Bereich der Managementsysteme, insbesondere im Bereich der Qualität und des Arbeitsschutzes, hervor. Zudem bedankte er sich für die langjährige Arbeit in der sicherheitstechnischen Grundsatznormung. Auch die aktuellen Arbeiten von Dr. Poppendick zur Digitalisierung und der Industrie 4.0 nannte der Laudator.

Als Verfahrenstechniker stieß Dr. Poppendick 1987 zur damaligen Bundesanstalt für Arbeitsschutz. Im Bereich Sicherheitstechnik befasste er sich mit Verfahren und Anlagen. Mitte der 90er Jahre übernahm er die Leitung der damaligen Gruppe Gerätesicherheit, bevor er 2001 die wissenschaftliche Leitung des heutigen Fachbereichs "Produkte und Arbeitssysteme" übernahm, den er seit 2004 leitet. Inhaltlich befasste sich der Ingenieur mit der Sicherheit von Geräten und Anlagen sowie mit dem Störfallrecht. Besonders engagierte er sich für die Standardisierung im Bereich der Arbeitsschutzmanagementsysteme beziehungsweise der integrierten Managementsysteme auf nationaler und internationaler Ebene. Zurzeit beschäftigt er sich insbesondere mit der Digitalisierung beziehungsweise Industrie 4.0 und deren Auswirkungen auf die Sicherheit dieser neuen Technologien.

Weitere Informationen gibt es im Internetangebot des DIN.