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Autonome Roboter für Assistenz­funktionen im Fokus

Dokumentation des vierten Workshops "Mensch-Roboter-Zusammenarbeit" online

Das Verbundprojekt "Autonome Roboter für Assistenzfunktionen: Interaktive Grundfertigkeiten" sowie weitere Projekte der Ausschreibung des BMBF waren ein wichtiger Bestandteil des vierten Workshops "Mensch-Roboter-Zusammenarbeit" die Dokumentation des Workshops gibt es jetzt online.

Datum 6. November 2018

Verbundprojekt ARAIG

Der vierte Workshop "Mensch-Roboter-Zusammenarbeit - Gestaltung sicherer, gesunder und wettbewerbsfähiger Arbeit" fand am 4. und 5. September 2018 im Technikum der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) statt. Diesmal war erstmalig das Verbundprojekt "Autonome Roboter für Assistenzfunktionen: Interaktive Grundfertigkeiten" (ARAIG) vertreten. Wissenschaftler aus dem vom Bundesforschungsministerium geförderten Projekt tauschten sich mit Kollegen anderer Projekte, Praktikern und Vertretern der Berufsgenossenschaften aus.

Dabei stellte Torsten Borowski vom Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung den Entwicklungsstand des von ARAIG begleiteten Projektes RoKoRa (Sichere Mensch-Roboter-Kollaboration mit Hilfe hochauflösender Radare) vor. Hier nutzt das Konsortium Radarsensorik für eine adaptive Verlangsamung der Robotergeschwindigkeit in der Nähe von Menschen. Damit wurde eine mögliche Lösung für die sichere Gestaltung der Mensch-Roboter-Zusammenarbeit präsentiert. Weitere Vorträge kamen beispielsweise von den bekannten deutschen Roboterforschern Prof. Dr.-Ing. Sami Haddadin und Prof. Dr.-Ing. Bernd Kuhlenkötter zur Sicherheit in der Mensch-Roboter-Interaktion und der Zukunft der Robotik in der Automobilindustrie sowie zum Einsatz kollaborativer Robotik in der Flugzeugfertigung von Gaby Soehner, Airbus Operations GmbH. Dr. Andreas Bley von der MetraLabs GmbH berichtete zudem über autonome Serviceroboter.

Themenworkshops und Postersession

Fünf verschiedene Themenworkshops standen den Teilnehmern am Nachmittag des ersten Tages zur Wahl: In Anlehnung an das Konzept des Frame-Projekts (Assistierte Fahrstuhlnutzung und Raumzutritt für Roboter durch Einbeziehung von Helfern, ebenfalls von ARAIG begleitet) diskutierten die Teilnehmer Chancen und Risiken interaktiver Roboter, die zur Erledigung ihrer Aufgaben menschliche Hilfe benötigen. In weiteren Workshops wurden Exoskelette oder betriebliche Einführungsbedingungen kollaborativer Robotik diskutiert.

Als neues Element bot erstmals eine Postersession die Gelegenheit, weitere Projekte näher kennenzulernen und sich darüber auszutauschen. Die BAuA konnte ihre übergeordneten Aufgaben im Rahmen der Begleitforschung erläutern. Zudem wurden Forschungsfragen diskutiert, die die BAuA während der Projektlaufzeit erforschen will, um die Mensch-Roboter-Zusammenarbeit menschengerecht zu gestalten. Neben zwei Postern von Projektpartnern des Projekts "Physische Mensch-Roboter-Interaktion für ein selbstbestimmtes Leben" (MobILe) und einem Übersichtsposter der von ARAIG begleiteten Projekte gab es unter anderem Poster zum Robotereinsatz in der Klemmleistenmontage oder zu hybriden Teams in cyber-physischen Produktionsumgebungen.

Die Dokumentation des Workshops gibt es im Internetangebot der BAuA unter www.baua.de/dok/8788970.