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17,6 % der Berufstätigen pendeln 25 Kilometer und mehr zur Arbeit

Die Arbeitswege werden länger und das hat Folgen

Mobilität gehört zum Alltag längst dazu. Ein wesentlicher Faktor ist der Weg zur Arbeit. Wie sich das Pendelgeschehen heute darstellt, zeigen neu veröffentlichte Zahlen auf demowanda.de

Datum 26. Oktober 2018

Für viele ist Mobilität mittlerweile Grundbedürfnis und Notwendigkeit zugleich. Dabei lassen zunehmende Digitalisierung und Globalisierung die Mobilität weiter wachsen. So macht der technologische Fortschritt in vielen Bereichen orts- und zeitflexibles Arbeiten möglich. Davon profitieren vielfach die Unternehmen, es kann aber auch für Beschäftigte die Arbeitssituation (z. B. im Sinne der Vereinbarkeit von Berufs- und Privatleben) erleichtern.

Arbeitskräfte müssen heute räumlich mobiler sein

Jedoch sollten von Unternehmen gesetzte Flexibilisierungsanforderungen nicht zulasten der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gehen. Höhere Flexibilität bedeutet zum Beispiel, dass Arbeitskräfte heute räumlich mobiler sein müssen als früher. Das äußert sich u.a. in berufsbedingten Umzügen, häufigen Dienstreisen und längeren Wegen zum Arbeitsplatz.

Wie sich das Pendelgeschehen aktuell darstellt, zeigen neue Zahlen, die auf dem Portal demowanda.de veröffentlicht wurden. Das Portal, das die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) gemeinsam mit fünf anderen Ressortforschungseinrichtungen (BiB, BIBB, DZA, IAB, RKI) aufgebaut hat, informiert über arbeitsweltrelevante Entwicklungen in Deutschland.

Längere Pendelzeiten haben Folgen für die Gesundheit

Laut Berechnungen des BiB auf Basis von Mikrozensusdaten pendeln mittlerweile 17,6 % der Berufstätigen täglich 25 Kilometer und mehr (einfache Strecke) von der Wohnung zur Arbeitsstätte (Stand 2016). Auf unter 10 Kilometer kommt mit 52 % gut die Hälfte. Anfang der 1990er Jahre waren es nur elf Prozent (25 km und mehr) bzw. noch fast zwei Drittel (unter 10 km). Längere Wegstrecken bedeuten zwangsläufig längere Pendelzeiten. Das hat Folgen für die Gesundheit, wie Studien des BiB belegen.