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Wirkungen von unerwünschten Geräuschen erfassen

baua: Fokus zum ersten Fachgespräch "Extra-aurale Wirkungen von Lärm bei der Arbeit" veröffentlicht

Nicht die Schädigung des Gehörs, sondern die extra-auralen Wirkungen von Lärm bei der Arbeit standen im Mittelpunkt eines Fachgesprächs, das im Herbst 2017 in der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin stattfand. Ein jetzt veröffentlichter baua: Fokus fasst die Inhalte zusammen.

Datum 8. Juni 2018

Erstes Fachgespräch

Lärmschutz ist seit langem ein wichtiges Thema im Arbeitsschutz. Dabei stand vor allem die schädigende Wirkung von Lärm auf das Gehör im Mittelpunkt. Doch unerwünschte Geräusche können auch andere Wirkungen auf Beschäftigte haben, wie beispielsweise ein geringeres Wohlbefinden oder eine schlechtere Leistung. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin führte deshalb das erste Fachgespräch "Extra-aurale Wirkungen von Lärm bei der Arbeit" im Oktober 2017 durch. Dabei befassten sich 23 Fachleute insbesondere mit Methoden, um Wirkungen zu erfassen und Geräusche zu bewerten.

Kurzfassungen der Vorträge

Insgesamt sechs Referierende stellten ihre Methoden vor. Dabei konnten einige in einem Praxiszeitfenster ausprobiert werden. Es wurden Methoden zur Erfassung der Wirkung von Geräuschen auf Gedächtnisleistungen, Risikoverhalten, Höranstrengung oder als erlebte Störung präsentiert sowie ein neurophysiologischer Ansatz und ein Verfahren zur Bewertung von Geräuschen. Beim Fachgespräch diskutierten die Teilnehmenden auch, inwieweit sich die vorgestellten Verfahren speziell zur Erfassung der Wirkungen von Lärm am Arbeitsplatz eignen.

Der baua: Fokus "1. Fachgespräch Extra-aurale Wirkungen von Lärm bei der Arbeit, Themenschwerpunkt: Methoden zur Erfassung von Wirkungen und Bewertungen von Geräuschen" enthält eine Einführung sowie die Kurzfassungen von fünf Vorträgen. Es gibt ihn im PDF-Format unter www.baua.de/publikationen.