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Letzte REACH-Registrierungsfrist endet

Ohne Daten kein Markt

Am 31. Mai 2018 endete die letzte Registrierungsfrist der Europäischen Chemikalienverordnung REACH. Die Registrierung chemischer Stoffe ist Pflicht in der EU, das heißt nicht registrierte Stoffe dürfen in Zukunft in der EU weder hergestellt noch eingeführt werden.

Datum 1. Juni 2018

Laborantin befüllt Reagenzglas mit farbiger Flüssigkeit © iStock | mediaphotos

Die Registrierung von in der EU hergestellten oder importierten Stoffen ist das Kernelemente der REACH Verordnung, sie teilte sich in drei Phasen. Die erste Phase endete im Dezember 2010, die zweite im Juni 2013. Bis zum 31. Mai mussten alle Stoffe mit einem Volumen zwischen 1 – 100 Tonnen pro Jahr registriert werden. Nach Ablauf dieser dritten Registrierungsphase wurden bei der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) insgesamt 21.551 chemische Stoffe, die auf dem EU-Markt hergestellt bzw. importiert werden, registriert. REACH ist mit dem Registrierungsschluss jedoch nicht zu Ende, denn die Registrierung ist der Startpunkt für die weiteren REACH-Verfahren: Evaluierung sowie Zulassung und Beschränkung. Falls Risiken identifiziert werden, sieht REACH das Beschränkungs- oder das Zulassungsverfahren vor. Hier können Stoffe einerseits für bestimmte Verwendungen verboten oder langfristig durch weniger gefährliche Stoffe oder Verfahren ersetzt werden.

Alle Hersteller und Importeure müssen Stoffe, die in der EU in Verkehr gebracht werden, registrieren. REACH ist eine Verordnung der Europäischen Union, die das Chemikalienrecht europaweit vereinheitlicht. REACH steht für "Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung chemischer Stoffe" (Registration, Evaluation, Authorisation and Restriction of Chemicals) und ist seit dem 1. Juni 2007 in Kraft.

Weiterführende Informationen erhalten Sie auf den Internetseiten des REACH-CLP-Biozid Helpdesks.

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