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Arbeit alter(n)sgerecht gestalten

baua: Praxis informiert über Forschungsergebnisse und gibt Tipps für die Praxis

Auch in den Belegschaften der Unternehmen macht sich der demografische Wandel bemerkbar. Der Anteil älterer Beschäftigter wächst stetig. In ihrer baua: Praxis "Alterns und altersgerechte Arbeitsgestaltung" vermittelt die BAuA den aktuellen Forschungsstand und gibt Hinweise für die Praxis. Nun erscheint die gefragte Broschüre in zweiter Auflage.

Datum 4. Oktober 2017

Durchschnittsalter in den Unternehmen wächst

Der demografische Wandel und Veränderungen im Rentenrecht führen zu einem höheren Durchschnittsalter der Belegschaften in den Betrieben. Lag der Anteil der über 55-Jährigen in deutschen Belegschaften im Jahr 2000 noch bei knapp 13 Prozent, stieg er bis 2014 auf fast 20 Prozent an. Zugleich werden 2030 voraussichtlich nur noch 39 Millionen Menschen im erwerbsfähigen Alter in Deutschland leben. Unternehmen stehen daher vor der Herausforderung, qualifiziertes Personal möglichst lange und leistungsfähig im Betrieb halten. Für eine längere Lebensarbeitszeit gilt es, die richtigen Rahmenbedingungen zu gestalten.

Von der Forschung in die Praxis

Angesichts dieser Entwicklung ist es wichtig, bei der Arbeitsgestaltung die unterschiedlichen Auswirkungen von Arbeitsbedingungen auf verschiedene Altersgruppen zu berücksichtigen. Hier setzt die BAuA-Broschüre "Alterns- und altersgerechte Arbeitsgestaltung" an. Die baua: Praxis bereitet den Forschungsstand sowohl für Verantwortliche in Betrieben, Arbeitsschutzakteure, Beratende als auch für Vertreter der Sozialpartner systematisch und verständlich auf. Dazu stellt die Broschüre entlang der Felder "Arbeitsaufgabe", "Arbeitsorganisation", "soziale Beziehungen", "Arbeitsumgebung" und "betrieblicher Kontext" die arbeitswissenschaftlichen Erkenntnisse vor. Zudem gibt sie konkrete Hinweise darauf, welche Gestaltungsmöglichkeiten Betriebe haben. Fazit: Arbeit lässt sich für jedes Alter gut gestalten.