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Flyer zur photobiologischen Sicherheit von LEDs

BAuA informiert über Risikobewertung und sicheren Umgang mit Licht emittierenden Dioden (LEDs).

Aufgrund des rasanten technischen Fortschritts kommen immer günstigere und leistungsstärkere LEDs auf den Markt. Dabei gibt es sie nicht nur als verbrauchsarmes Leuchtmittel für Wohnungen sondern auch als leistungsstarke Bühnenbeleuchtung. Welche Gefährdungen für die Augen von LEDs ausgehen können, untersuchte die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin im Rahmen des Projekts "Photobiologische Sicherheit von Licht emittierenden Dioden (LED)". Der jetzt veröffentlichte Flyer fasst die Ergebnisse nun übersichtlich und kompakt zusammen.

Datum 28. September 2017

Risikobewertung

Bei LEDs steht vor allem die photochemische Gefährdung im Vordergrund. Das bedeutet, dass das Licht starker LEDs chemische Reaktionen im Auge auslösen kann, die das Gewebe der Netzhaut schädigen. Wer vorsätzlich aus kurzer Distanz länger als einige Sekunden in eine LED schaut, die blaues oder weißes Licht aussendet, gefährdet seine Netzhaut. Deshalb ist ein direkter Blick in eine solche LED möglichst zu vermeiden. Schließlich summieren sich alle Einzelexpositionen während einer Arbeitsschicht auf, sodass der Grenzwert für die photochemische Netzhautgefährdung leicht überschritten werden kann. Zudem verringert ein Abstand von deutlich mehr als 20 Zentimeter zur Lichtquelle das Risiko. Rot- und Gelblicht emittierende LED gelten dagegen als sicher.

Alles auf einen Blick zusammengefasst

Die Lampensicherheitsnorm DIN EN 62471 unterteilt Quellen inkohärenter optischer Strahlung in vier Risikogruppen: die freie Gruppe, bei der kein Risiko besteht, und die Risikogruppen 1 bis 3 mit steigendem Gefährdungspotenzial. Der Flyer fasst die Risikogruppen übersichtlich in einer Tabelle zusammen, bündelt die Untersuchungsergebnisse und bereitet sie praxisnah und pointiert auf. Er richtet sich vor allem an Beschäftigte in der LED-Industrie, bei der Installation von Beleuchtungsanlagen oder in der Theater- und Bühnenbeleuchtung. Zudem werden auch Verbraucher angesprochen. Den Flyer gibt es unter www.baua.de/publikationen.