Navigation und Service

Im Kleinen ganz groß

Neues Rasterelektronenmikroskop in der BAuA Berlin

Am 6. Juni 2016 war es soweit. Präsidentin Isabel Rothe weihte das neue hochauflösende Rasterelektronenmikroskop am Standort Berlin offiziell ein. Die neue Technik eröffnet neue Dimensionen bei der Erforschung winzig kleiner Teilchen.

Datum 21. Juli 2016

Nanomaterialien erforschen

Bizarre Formen, grazile Strukturen, luftige Anhäufungen: Nach und nach nehmen die Proben von unterschiedlichem Nanomaterial auf dem Computerbildschirm Gestalt an. Mithilfe des Mikroskops erforschen die Kolleginnen und Kollegen der Fachgruppe "Partikelförmige Gefahrstoffe, Innovative Materialien" im Berliner Labor verschiedene Nanomaterialien wie zum Beispiel Staub oder Carbonanotubes. Dazu wird ein Elektronenstrahl über ein Objekt gerastert, der wiederum ein Bild des Gegenstands erzeugt.

"Winzlingen" auf der Spur

Mit dem neuen Mikroskop können nun auch faser- und partikelförmige Nanomaterialien mit einem Durchmesser unter drei Nanometern, also drei milliardstel Metern, erkannt werden. Damit ist die BAuA zukunftsorientiert aufgestellt und erlaubt spektakuläre Einblicke in die Welt innovativer Materialien. Einblicke, die auch bald den Fernsehzuschauern gewährt werden. Am 20. Juli war der hessische Rundfunk zu Gast in Berlin, um einen Beitrag über Nanotechnologien zu drehen.