Ausgangssituation
Die umfassenden wirtschaftlichen und sozialen Veränderungsprozesse erfordern im Handlungsfeld der BAuA - wie in den anderen Bereichen staatlichen Handelns auch - eine umfassende Neubestimmung von Zielen und Konzepten. Darüber hinaus zwingen die deutlich spürbaren Beschränkungen finanzieller und personeller Ressourcen die BAuA zur Konzentration auf das Wesentliche und zu neuen Formen der Abstimmung und Kooperation.
Die strategische Fokussierung und die eingeleiteten Maßnahmen zur Qualitätssicherung zielen auf eine effiziente Nutzung der eingesetzten Mittel und festigen die Rolle der BAuA als maßgeblicher Akteur im nationalen, europäischen und internationalen Handlungsfeld "Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit".
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Mission der BAuA
Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin ist eine Ressortforschungseinrichtung des Bundes, die das Bundesministerium für Arbeit und Soziales in allen Fragen von Sicherheit und Gesundheit sowie der menschengerechten Gestaltung der Arbeit berät.
Als Bundeseinrichtung mit FuE-Aufgaben agiert die Bundesanstalt an der Schnittstelle von Wissenschaft und Politik und erbringt Übersetzungsleistungen vom Wissenschaftssystem in Politik, betriebliche Praxis und Gesellschaft und umgekehrt. Dabei reicht das Aufgabenspektrum der BAuA von der Politikberatung über die Wahrnehmung hoheitlicher Aufgaben und den Transfer in die betriebliche Praxis bis zur Bildungs- und Vermittlungsarbeit der DASA. Kurzfristig abrufbare fachliche Kompetenzen sowie die Fähigkeit, langfristig angelegte Fragestellungen kontinuierlich bearbeiten zu können, zeichnen die BAuA in besonderer Weise aus.
Basis der zur sachgerechten Aufgabenerfüllung notwendigen wissenschaftlichen Kompetenz und Reputation der BAuA ist eine qualitativ hochwertige Forschung und Entwicklung, die vorhandene Ressourcen interdisziplinär und lösungsorientiert miteinander verknüpft.
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Forschung
Die Forschung der BAuA konzentriert sich auf eine strategiebasierte Programmforschung und systematische Aktivitäten zur vorausschauenden wissenschaftlichen Erfassung und Bewertung relevanter Trends und Entwicklungen im Kontext von Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit ("Antennenfunktion").
Das zukünftige Forschungsprogramm der BAuA ist langfristig angelegt (5 - 10 Jahre) und auf Themen ausgerichtet, die sich aus dem Wandel der Arbeitswelt ableiten:
- Auswirkungen neuer Technologien auf Gesundheit und Sicherheit bei der Arbeit
Im Bereich neue Technologien kann die BAuA auf die anerkannte langjährige Expertise im Bereich der Risikoforschung bei physikalischen, chemischen und biologische Einflussfaktoren sowie der Gestaltung von Arbeitssystemen zurückgreifen und diese für neue Fragestellungen nutzbar machen. Als zukünftige Technologien mit einer hohen Bedeutung für den Bereich von Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit zeichnen sich die Nanotechnologie und neue Informationstechnologien in der Arbeitsumgebung ("Ambient Intelligence") ab.
- Psychische Belastungen vor dem Hintergrund neuer Arbeitsformen
Wenngleich die arbeitspsychologische Forschung und Methodenentwicklung in Deutschland auf eine gewisse Tradition zurückblicken kann, sind valide Instrumente für die Erfassung und Gestaltung psychischer Belastung derzeit nur bedingt verfügbar. Ziel der BAuA ist es, Standards zur Bewertung und Gestaltung psychischer Belastung zu etablieren. Vor diesem Hintergrund sind einerseits Methoden systematisch für die Beurteilung der Auswirkungen neuer Arbeitsformen aufzubereiten und zu validieren. Andererseits ist die Wirkungsforschung zur Frage des Zusammenhangs fördernder Arbeitsbedingungen zum Erhalt und zur Steigerung der kognitiven und emotionalen Leistungsfähigkeit zu intensivieren.
- Multifaktorielle Genese arbeitsbedingter Erkrankungen
Die meisten arbeitsbedingten Erkrankungen sind durch eine Kombination mehrerer Risikofaktoren bedingt. Es ist eine der Hauptschwierigkeiten und Herausforderungen für die Forschung, dieses komplexe Zusammenwirken zu untersuchen, um so geeignete Präventionsstrategien ableiten zu können. Schwerpunkte der BAuA-Forschung sind auf Grund des hohen Präventionspotentials und der damit möglichen ökonomischen Entlastung der sozialen Sicherungssysteme und der Betriebe die arbeitsbedingten Erkrankungen von Muskel-Skelett- und des Herz-Kreislauf-System. Die Identifizierung von Hochrisiko-Berufen bzw. -Branchen bildet darüber hinaus die Grundlage für die Entwicklung zielgruppenspezifischer Interventionsstrategien.
Forschungsaktivitäten werden grundsätzlich durch die Wissenschaftler/innen der BAuA durchgeführt. Externe Forschungs- und Entwicklungskompetenz soll als Ergänzung innerhalb der eigenen Vorhaben eingesetzt werden, nicht jedoch die eigenen Aktivitäten ersetzen. Größeren Projekten mit eng aufeinander abgestimmten Teilprojekten wird grundsätzlich der Vorzug gegenüber vielen kleinen, unverknüpft nebeneinander stehenden Projekten gegeben.
Forschung erfolgt im regelmäßigen kollegialen Diskurs als einer der wesentlichen Formen der Qualitätssicherung. Der disziplinäre und interdisziplinäre Fachaustausch innerhalb der BAuA sowie mit der scientific community als fachlichem Referenzsystem ist zu verstärken. Strategische Kooperationen mit in- und ausländischen Institutionen ergänzen den Diskurs mit Dritten.
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Entwicklung
Die Entwicklungsaktivitäten der BAuA greifen aktuelle Fragestellungen der Politik, der Gestaltung des Rechtsrahmens im europäischen und nationalen Raum, der betrieblichen Praxis sowie neue Erkenntnisse der Forschung auf und überführen diese auf der Grundlage des aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisstandes kurz- bis mittelfristig (1 - 3 Jahre) in zielgruppengerechte Lösungen/Produkte.
Schwerpunkte der Entwicklungsarbeiten in der BAuA beziehen sich auf:
- Systematische Ansätze zur menschengerechten Arbeitsgestaltung
- Systematische Ansätze der betrieblichen Organisation des Arbeitsschutzes und zur Etablierung einer betrieblichen Präventionskultur
- Methoden zur Beurteilung arbeitsbedingter Gesundheitsgefahren
- Beurteilungskriterien und Gestaltungsprinzipien für sicherheits- und gesundheitsgerecht gestaltete Produkte
- Lösungen zur Verbesserung des Schutzes beim Umgang mit Gefahrstoffen und Biologischen Arbeitsstoffen
- Grundlagen zur Beschreibung, Bewertung, Minderung, Regulierung und Kommunikation von Risiken für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit
- Modellhafte betriebliche Umsetzung von Präventionskonzepten, schwerpunktmäßig zu den aktuellen Herausforderungen des Wandels der Arbeitswelt
- Evidenzbasierte Methoden der Arbeitsmedizinischen Vorsorge
- Methoden der sozioökonomische Analysen zur Evaluation von Präventionsmaßnahmen
Entwicklungsaktivitäten erfolgen in enger Kooperation mit den Zielgruppen / zukünftigen Nutzern oder werden durch externe Projektbeiräte begleitet. Bisherige kleinere Einzelentwicklungen werden zu größeren strategischen Entwicklungslinien zusammengeführt. Diese Entwicklungslinien sollen im Außenraum als Produkte der "Marke BAuA" erkennbar sein.
Die Steuerung der Entwicklungsarbeiten, die thematisch breiter aufgestellt sind als die Forschungsarbeiten, erfolgt anhand eines mehrstufigen Entscheidungsprozesses. Auf den einzelnen Entscheidungsstufen wird von der Projektidee bis zur Marktwirksamkeit an Hand festgelegter Kriterien (Arbeitsschutznutzen, Bedarf, Wirtschaftlichkeit etc.) über die Realisierung und Fortführung eines Projektes entschieden. Der Entscheidungsprozess ist auch auf Entwicklungsaktivitäten im Rahmen von politischen Initiativen und Programmen anwendbar.
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Wissenschaftliche Politikberatung
Kernaufgabe der BAuA als Bundeseinrichtung mit FuE-Aufgaben ist die wissenschaftliche Politikberatung. Dazu stellt sie den Ressorts wissenschaftlich fundierte und zielgerichtet aufbereitete Erkenntnisse als Entscheidungsgrundlage für politisches Handeln bereit. Neben der direkten Politikberatung beteiligt sich die BAuA an der gesellschaftlichen Meinungsbildung in allen Fragen von Sicherheit und Gesundheit sowie der menschengerechten Gestaltung der Arbeit.
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Beratung zu übergreifenden gesellschaftspolitischen Herausforderungen
In der konzeptionellen Beratung zu den Herausforderungen der sich wandelnden Arbeitswelt geht es darum, die Kernkompetenzen der BAuA im Bereich von Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit in größere gesellschaftliche und sozioökonomische Zusammenhänge einzubetten. So kann die BAuA aufgrund ihrer Kompetenz spezifische Beiträge zur Lösung sozialpolitischer Herausforderungen, wie beispielsweise des demographischen Wandels oder der Prekarisierung der Arbeitsverhältnisse, leisten.
Zielgruppe der Beratung zu übergreifenden gesellschaftspolitischen Herausforderungen ist insbesondere die politische Ebene des BMAS.
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Beratung zu fachpolitischen Fragestellungen
Wissenschaftliche Politikberatung zu fachpolitischen Fragestellungen erfolgt vornehmlich mittels Gutachten, Stellungnahmen, Konzepten, Reports und Analysen sowie durch die Mitwirkung in Gremien, die direkten Einfluss auf politische Entscheidungen haben. Mit der Etablierung verlässlicher Standards, z. B. im Rahmen der technischen Regelsetzung und Normung, leistet die BAuA einen wesentlichen Beitrag zur Stärkung des Wirtschaftsstandortes Deutschland.
Adressaten der Beratung zu fachpolitischen Fragestellungen sind die Abteilungen und Referate des BMAS und BMU sowie nationale, europäische und internationale Gremien.
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Gesellschaftlicher Diskurs
Als "Think-Tank" beteiligt sich die BAuA als neutrale und fachlich unabhängige Forschungseinrichtung aktiv am gesellschaftlichen Diskurs. Geeignete Instrumente hiefür sind Veröffentlichungen, Presseaktivitäten, Ausstellungen und Veranstaltungen.
Neben der eigentlichen Politikberatung stellt die BAuA dem Ressort Dienstleistungen zur Verfügung. So unterstützt die BAuA die operative Durchführung staatlicher Programme und Kampagnen und nimmt die Geschäftsführung von Gremien, Ausschüssen und Initiativen wahr.
Politikberatung benötigt ausreichende Ressourcen zur Entwicklung spezifischer qualitativ hochwertiger Beratungsleistungen. Sie erfordert hohe Fach-, Methoden- und Sozialkompetenz der handelnden Personen und eine ständige Qualitätssicherung im Haus. Dazu gilt es, "Standards guter Politikberatung" für die BAuA zu entwickeln. Erfolgreiche Politikberatung setzt aber auch eine gute Kommunikation zwischen den Ressorts und der BAuA bei der Festlegung von Inhalt, Art und Umfang der Beratungs- und Serviceleistung voraus. Dafür soll einerseits eine Abstimmung im Rhythmus der Haushaltsplanung (langfristiger Horizont) sowie eine roulierende Planung bezogen auf kurzfristigere Anforderungen etabliert werden.
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Hoheitliche Aufgaben
Die BAuA ist, wie andere Ressortforschungseinrichtungen auch, mit hoheitlichen Aufgaben betraut, die sich aus der Schutzfunktion des Staates gegenüber dem Bürger oder der Umwelt ableiten. Durch ihren hohen Verbindlichkeitsgrad stellen sie eines der wesentlichsten Instrumente zur Anwendung der fachlichen Standards in der Praxis dar. Schwerpunkte bilden die gesetzlichen Aufgaben zum Vollzug chemikalienrechtlicher Bestimmungen, die Unterstützung der für die Marktaufsicht zuständigen Behörden und die Informations- und Meldeverpflichtungen im Bereich der Produktsicherheit sowie die Sicherung der Unterlagen des Gesundheitsdatenarchivs Wismut.
Für die Wahrnehmung der hoheitlichen Aufgaben muss die BAuA auf dem aktuellen Stand von Wissenschaft und Technik sein. Eigene Forschung und Entwicklung sowie Forschungskooperationen und internationaler Erfahrungsaustausch sind Voraussetzungen, um Risikobewertungen auf dem notwendigen Niveau vorzunehmen.
Ein wichtiger Aspekt der hoheitlichen Aufgaben ist die kompetente und neutrale Beratung von Unternehmen zur sachgerechten Wahrnehmung ihrer Verpflichtungen als Normadressaten, die zunehmend nachgefragt wird. Vor dem Hintergrund der Bedeutsamkeit dieser Beratungsleistungen ist die Aufgabe mit Priorität durch einen professionellen Wissenstransfer zu unterstützen.
Wichtige interne Herausforderung im Rahmen der hoheitlichen Aufgaben ist die ständige Optimierung der erforderlichen Abläufe und Prozesse. Hierfür ist die erforderliche Infrastruktur zur Verfügung zu stellen und weiterzuentwickeln. Zunehmende Anforderungen an die fachliche Mitarbeit auf den verschiedenen Ebenen und an den Aufbau neuer Kompetenzen, z. B. im Bereich der sozioökonomischen Bewertung, müssen durch eine angemessene Ressourcenausstattung flankiert werden.
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Transfer in die betriebliche Praxis
Transfer ist die bedarfsorientierte und praxisgerechte Übersetzung von Rechtsvorschriften und wissenschaftsbasierten Methoden in Hilfestellungen und Handlungsanleitungen für Unternehmen und Beratungseinrichtungen. Dazu gehören die zielgruppenspezifische Aufbereitung der Inhalte sowie die Schaffung geeigneter Distributionswege.
Die Bereitstellung und der gezielte Transfer von Know How wird im Wesentlichen durch aktuelle Entwicklungen in der Politik (Gesetzesänderungen, Regeln, Verordnungen, Initiativen etc.) sowie durch die hoheitlichen Aufgaben gesteuert und speist sich vor allem aus der Entwicklung konkreter Produkte.
Transferaktivitäten sind integraler Bestandteil aller Produktentwicklungen der BAuA und von Anfang an mit einzuplanen. Durch einen engen Kontakt zu ihren Stakeholdern sowie durch Evaluation und Marktforschung werden die Entwicklungsprodukte gemäß den Zielgruppenbedürfnissen entwickelt und mit entsprechenden Marketingkonzepten distribuiert.
Die Transferaktivitäten gliedern sich in anlassbezogene, temporäre Kampagnen für wechselnde Zielgruppen sowie einen dauerhaften Service für "Stammkunden", wie die betriebsnahen Institutionen, Multiplikatoren und Akteure sowie die betrieblichen Experten für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit (SiFa, Betriebsarzt, ggf. Personalmanagement).
Die direkte Ansprache von Unternehmern und Beschäftigten erfolgt in temporären Kampagnen themen- und zielgruppenspezifisch. Hierfür sind im Rahmen des Lebenszyklus eines jedes Produktes entsprechende Marketingkonzepte zu planen und zu evaluieren.
Im Bereich der allgemeinen Anfragenbeantwortung muss ein professionelles Wissensmanagement eine effiziente und gleichzeitig ausreichend qualitätsgesicherte Verfügbarkeit der Informationen sicherstellen
Die an den Transfer gestellten Anforderungen sind insbesondere die Qualitätssicherung, der Aufbau eines Direktmarketings für die Zielgruppen in Politik und betrieblicher Praxis, die Etablierung einer angemessenen und regelmäßigen Evaluierung der Aktivitäten, die Verstärkung und systematische Neukonzeption der Qualifizierung sowie der Aufbau eines zentralen Veranstaltungsmanagements.
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Bildungs- und Vermittlungsarbeit - DASA
Als interaktive Bildungseinrichtung bietet die DASA Arbeitswelt Ausstellung als eines der wenigen großen Ausstellungshäuser zur Arbeitswelt einen didaktischen Erlebnis- und Erfahrungsort für die Vermittlung präventiven Denkens und Handelns.
Mit ihrer Methode des informellen und non-formalen Lernens besteht ihre Vermittlungskompetenz hauptsächlich im Orientierungs- als auch im Identitäts- und Handlungswissen und ergänzt damit das Qualifizierungsangebot der BAuA um eine eigenständige Komponente. Themenkanon der DASA ist dabei die Trias von Mensch - Arbeit - Technik.
Die wissenschaftsbasierte Bildungs- und Vermittlungsarbeit wird durch Publikumsarbeit in drei Handlungsfeldern erreicht, die sich gegenseitig in ihrer Wirksamkeit bedingen und ein hohes Gestaltungsniveau voraussetzen:
- Die Dauerausstellung bedarf einer ständigen Aktualisierung und eines kontinuierlich aktiven Betriebs. Die Absicherung der hierfür notwendigen Investitionen ist die aktuelle und zukünftige Herausforderung der DASA.
- Wechselausstellungen zu Themenfeldern, die die Dauerausstellung ergänzen, werden entweder von anderen Ausstellungseinrichtungen angeworben, in Kooperation mit Dritten erstellt oder in Einzelfällen selbst generiert.
- Durch Veranstaltungen im Ausstellungsgebäude werden sowohl Aufmerksamkeit auf die Ausstellungen geschaffen als auch thematische Ausstellungsinhalte vertieft.
Die Hauptkundschaft der DASA sind Jugendliche, Lehrer und Familien sowie Experten und Multiplikatoren des Arbeitsschutzes. Zur Erweiterung des Besucherstamms und Intensivierung der Vermittlungsarbeit strebt die DASA Kooperationen mit überregionalen Bildungsträgern und Bildungswerken an. Sie wird Instrumente entwickeln, um vor allem den Lernort Ausstellung für betriebliche Lernprozesse und für die curriculare Einbindung in schulische Bildungsprozesse noch attraktiver zu machen.