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EU-Projekt ProMenPol

Förderung und Schutz psychischer Gesundheit – Integration aktueller Ansätze aus Forschung und Praxis als Basis für politisches Handeln (ProMenPol)

Aktuelle Berichte weisen darauf hin, dass die Häufigkeit von psychischen Beschwerden und Störungen sowie die damit assoziierten Kosten substantiell sind. Darüber hinaus wird erwartet, dass sie in den nächsten Jahren noch steigen werden. Gleichzeitig ist eine unüberschaubar starke Zunahme an Lösungsansätzen zu verzeichnen, die entweder auf gesellschaftlicher, organisationaler oder individueller Ebene ansetzen.

Vor diesem Hintergrund zielt das Projekt ProMenPol darauf ab, nützliche und praxisorientierte Ansätze zur Förderung und zum Schutz psychischer Gesundheit zu identifizieren. Ein systematischer und multidimensionaler Rahmen zur Klassifizierung wirksamer Maßnahmen der psychischen Gesundheitsförderung in allen Lebensphasen wurde entwickelt. ProMenPol fokussiert auf Instrumente der psychischen Gesundheitsförderung für:

  • Schüler / Schülerinnen in Schulen
  • Erwachsene am Arbeitsplatz und
  • ältere Menschen, die professioneller Pflege und Betreuung bedürfen.

Im Einzelnen beabsichtigt ProMenPol in Zusammenarbeit mit Spezialisten, Forschern, Netzwerken, Praktikern und internationalen Organisationen:

  • Den Aufbau einer Onlinedatenbank zur Sammlung und Klassifizierung von Maßnahmen (tools) der psychischen Gesundheitsförderung in drei Kontexten, die das Umfeld in verschiedenen Lebensphasen prägen: (Hoch-)Schulen, Arbeitsplätze und Einrichtungen für ältere Menschen.
  • Die Schaffung eines systematischen und einfach bedienbaren Wissensmanagementsystems, welches die wichtigsten Informationen, Schlüsseldokumente und Internetlinks zu diesem Themenfeld beinhaltet.
  • Die Unterstützung von Pilotprojekten zur Evaluation des Wissensmanagementsystems.
  • Die Anwendbarkeit der Instrumente aus der Datenbank.
  • Die Entwicklung von politischen Grundsätzen, die gezielte Initiativen zur psychischen Gesundheit in den drei Kontexten fördern und unterstützen sollen.
  • Die Schaffung nachhaltiger Zusammenarbeit zwischen relevanten Akteuren dieses Feldes, sodass eine weite Verbreitung der Projektergebnisse auch über die eigentliche Projektphase hinaus gewährleistet werden kann.