Der Auftrag der IVSS, die ihren Sitz in Genf hat, besteht darin, "durch internationale Zusammenarbeit (…) bei der Förderung und Entwicklung der sozialen Sicherheit in der ganzen Welt mitzuwirken, um die sozialen und wirtschaftlichen Verhältnisse der Bevölkerung auf der Grundlage der sozialen Gerechtigkeit zu verbessern."
In den einzelnen internationalen IVSS-Sektionen für Prävention engagiert sich die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) seit vielen Jahren in der Sektion "Erziehung und Ausbildung zur Prävention". Ausgehend von einem Auftaktseminar in Straßburg im Jahr 2001 wurde die Arbeit der Sektion in drei Seminaren vorgestellt und jeweils mit einem Abschlussdokument gewürdigt: Im Jahr 2003 mit dem Protokoll von Quebec für die Integration von Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit in den Unterricht und die berufliche Bildung, 2006 mit der Berliner Erklärung zur Ausbildung von Jugendlichen zu Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit und 2009 mit der Charta von Lissabon zur Begleitung junger Arbeitnehmer beim Einstieg in die Arbeitswelt.
Damit schließt sich ein Themen- und Arbeitszyklus "Von der Schule in den Beruf". Die Bundesanstalt ist in der gleichnamigen Arbeitsgruppe 5 aktiv tätig.