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Restrukturierung

Die Arbeitswelt war immer von kontinuierlichen bzw. phasenweise drastischen Veränderungen geprägt. Neu an der Entwicklung in den letzten dreißig Jahren ist, im Vergleich zu früheren Zeiten, die erhebliche Veränderungsgeschwindigkeit und die damit einhergehende Instabilität von Arbeitsbeziehungen und -anforderungen. Restrukturierungen und die mit ihnen einhergehenden Veränderungsprozesse sind zentraler Bestandteil der heutigen Arbeitswelt und stellen an Organisationen sowie deren Beschäftigte erhebliche Anforderungen.
Während der vergangenen Dekaden hat sich Deutschland genauso wie viele europäische Staaten von einer industriebasierten hin zu einer dienstleistungs- und wissensbasierten Volkswirtschaft entwickelt. Globalisierung, Technologisierung und der demografische Wandel stellen gesellschaftliche Rahmenbedingungen dar und bilden Herausforderungen für die politischen Entscheidungsträger wie auch die Betriebe.

Es stellt sich die Frage, wie Restrukturierungsprozesse zu gestalten sind, damit sie von Unternehmen und ihren Beschäftigten produktiv bewältigt werden können.

Ziel der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) in diesem Handlungsfeld ist es, durch gezielte Maßnahmen nachhaltig zur Sicherung der Beschäftigungsfähigkeit der Mitarbeiter und zur Stabilisierung der Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen bei sich kontinuierlich verändernden Anforderungen beizutragen. Die Herausforderung, Restrukturierung angemessen mit Konzepten zu begleiten, ist eng verknüpft mit den thematischen Schwerpunkten der Arbeitsgestaltung sowie der Mitarbeiterorientierung und damit verbunden mit der Frage der psychischen Belastung und der Demografie. In der konzeptionellen Bearbeitung des Themenbereichs nutzt die BAuA ihre Stärke, relevante Entwicklungsthemen der Arbeitswelt im Hinblick auf Gesundheit und Sicherheit unter einem Dach zu vereinen und daher wichtige Fragen an Themenschnittstellen aufgreifen zu können.