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Projekt "Psychische Gesundheit in der Arbeitswelt"

Das Anfang 2014 gestartete BAuA-Projekt "Psychische Gesundheit in der Arbeitswelt - Wissenschaftliche Standortbestimmung" zielt darauf ab,

  • den Stand des Wissens zu psychischen Arbeitsbedingungsfaktoren in der Arbeit aufzubereiten,
  • die Übertragbarkeit der vorhandenen Erkenntnisse auf die durch den Wandel der Arbeit veränderten Arbeitsbedingungen zu bewerten sowie
  • Wissenslücken zu Belastungskonstellationen und deren Wirkungen auf den Menschen zu identifizieren.

Darüber hinaus sollen auch das verfügbare Gestaltungswissen sowie hier bestehende Forschungsdefizite ermittelt werden.

Drei Projektphasen: Wissensaufbereitung, Wissensvertiefung und Wissensanwendung

Das Projekt gliedert sich in drei Phasen. In der Phase der Wissensaufbereitung (1) wurden sogenannte Scoping Reviews zum Zusammenhang zwischen Arbeitsbedingungsfaktoren und psychischer Gesundheit erstellt, die den jeweils vorhandenen Erkenntnisstand beschreiben. In der Phase der Wissensvertiefung (2) lud die BAuA für das jeweilige Themenfeld ausgewiesene Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu Expertengesprächen ein und bat zusätzlich um Kommentierungen zu den Scoping Reviews. In den Expertengesprächen standen übergreifende Fragen im Vordergrund, u. a. zu Wirkungszusammenhängen und Forschungslücken, zu Gestaltungsoptionen und zur Relevanz der Themen in der sich wandelnden Arbeitswelt. Die Hinweise aus den Kommentierungen und aus den Expertengesprächen nutzte die BAuA anschließend zur Überarbeitung der inzwischen veröffentlichten Scoping Reviews. In der aktuell laufenden Phase der Wissensanwendung (3) werden die Befunde mit Akteuren des Arbeitsschutzes und der Politik erörtert. Zum Abschluss sollen Handlungsempfehlungen für den Arbeitsschutz, das betriebliche Gesundheitsmanagement und angrenzende Politikfelder abgeleitet werden.

Publikationen