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Messung von Nanomaterialien und ultrafeinen Partikeln am Arbeitsplatz

Für die Messung von Nanomaterialien und ultrafeinen Partikeln am Arbeitsplatz werden von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) sowohl stationäre als auch personengebundene Messtechniken nach standardisierten Messverfahren eingesetzt. Als stationäre Messtechnik stehen zwei Scanning Mobility Partical Sizer (SMPS 5.403), zwei Condensation Partical Counter (CPC 3007) und zwei Aerosolspektrometer (1.109) zur Verfügung. Mit dieser Messtechnik können die Partikelanzahlkonzentration und Größenverteilung in einem Bereich von 5 nm bis >32 µm erfasst werden.

Elekronenmikroskopaufnahme: Agglomerat aus Kohlenstoffnanofasern, Foto: N. Dziurowitz und S. Plitzko, BAuA

Für die personengebundene Messtechnik wird der in der BAuA entwickelte und validierte Thermalpräzipitator (TP) eingesetzt. Der TP basiert auf dem Prinzip der Thermophorese und scheidet die Materialien auf einem Wafer ab. Diese Wafer werden anschließend in einem hochauflösenden Rasterelektronenmikroskop der Zentraleinrichtung Elektronenmikroskopie (ZELMI) der Technischen Universität Berlin analysiert. Durch die rasterelektronenmikroskopische Auswertung können auch Aussagen über die Morphologie und Zusammensetzung der Materialien getroffen werden.

Die Arbeitsplatzmessungen finden innerhalb von Eigenforschungs-, Drittmittel- und EU-Projekten statt.

Foto: Agglomerat aus Kohlenstoffnanofasern, Foto: N. Dziurowitz und S. Plitzko, BAuA