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Forschungsstrategie "Nanotechnologie"

Forschungsstrategie "Nanotechnologie: Gesundheits- und Umweltrisiken von Nanopartikeln" der zuständigen Bundesbehörden

Die Nanotechnologie gilt als die Fortschrittstechnologie des 21. Jahrhunderts. Sie ist hoch innovativ und dynamisch und eröffnet neue Chancen, Ressourcen zu schonen und Energie zu sparen. Aber wie bei jeder neuen Technologie werfen ihre potenziellen Auswirkungen auf die Umwelt und die Gesundheit von Verbrauchern und Beschäftigten viele Fragen auf.

Um die mit Nanomaterialien verbundenen offenen Fragen beantworten und ihre Chancen und Risiken gegeneinander abwägen zu können, haben die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA), das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) und das Umweltbundesamt (UBA) bereits im Jahr 2007 eine Forschungsstrategie erarbeitet, in deren Fortschreibung und Entwicklung auch die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) und die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) eingebunden wurden.

Für eine erste Bilanz wurden 2013 mehr als 80 Forschungsprojekte zu Chancen und Risikoaspekten der Nanotechnologie unter die Lupe genommen. Erfolge lassen sich unter anderem bei der Entwicklung von Mess- und Testverfahren, der Ermittlung von Belastungen für Mensch und Umwelt sowie bei der Bewertung von Risiken verbuchen.

2016 wurde die Forschungsstrategie von den 5 beteiligten Bundesbehörden erneut bilanziert and weiterentwickelt. Der Titel "Nanomaterialien und andere innovative Werkstoffe: anwendungssicher und umweltverträglich" macht dabei auch einen erweiterten Fokus deutlich, der über die Nanomaterialen hinaus auch andere innovative Werkstoffe einbezieht.