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Focal Point der EU-OSHA

Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) nimmt seit Anfang 2015 die Funktion des deutschen Focal Points (FOP) für die Europäische Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz (EU-OSHA) wahr.

Seit ihrer Gründung 1996 hat sich die EU-OSHA zu einer zentralen Drehscheibe für die Verbreitung von Arbeitsschutzwissen in Europa entwickelt. Mit einem "Focal Point" in jedem Mitgliedstaat sowie in den Staaten der Europäischen Freihandelsassoziation (EFTA), den Kandidaten- und potenziellen Kandidatenländern koordiniert die Agentur mittlerweile ein globales Netzwerk von Arbeitsschutzverantwortlichen aus rund 40 teilnehmenden Staaten.

Die Focal Points haben die Aufgabe als Schnittstelle zwischen der EU-OSHA und dem nationalen Arbeitsschutz zu fungieren. Sie werden von den Regierungen als offizielle Vertreter der EU-OSHA in den einzelnen Ländern benannt. Jeder Focal Point verwaltet sein eigenes dreigliedriges Netzwerk aus staatlichen Arbeitsschutzakteuren und Vertretern von Arbeitnehmer- und Arbeitgeberorganisationen sowie anderen relevanten Akteuren aus dem nationalen Arbeitsschutz.

Der Focal Point organisiert den Wissenstransfer zwischen der EU-OSHA und den nationalen Arbeitsschutzakteuren.

Darüber hinaus beteiligt sich der Focal Point aktiv an der Planung und Umsetzung der EU-OSHA-Kampagnen auf nationaler Ebene sowie der Auswahl der nationalen Kandidaten für den europäischen Wettbewerb und benennt nationale Sachverständige für die Gruppen und Seminare der Agentur.

Die BAuA arbeitet seit vielen Jahren als Mitglied des Focal Point Netzwerkes. Sie ist darüber hinaus im Verwaltungsrat der EU-OSHA vertreten und hat im Rahmen des ehemaligen Topic Centers (1999-2013) der Agentur, einem Konsortium aus verschiedenen europäischen Arbeitsschutzinstituten, an der Bearbeitung von zahlreichen Projekten mitgewirkt.