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Konzeption und Einführung eines betriebsspezifischen Arbeitsschutzmanagementsystems (AMS) entsprechend dem nationalen Leitfaden für AMS im Aus- und Fortbildungszentrum der E.ON Kraftwerke GmbH

Modellhafte betriebliche Beratung

Das Aus- und Fortbildungszentrum der E.ON Kraftwerke GmbH (AFZ) in Gelsenkirchen-Buer wies bereits im Vorfeld der Fördermaßnahme ein hohes Niveau in seiner Arbeitsschutzleistung auf, hatte aber noch kein Arbeitsschutzmanagementsystem (AMS) eingeführt. Mit der im Rahmen der modellhaften betrieblichen Beratung unterstützten Einführung eines betrieblichen AMS auf der Basis des nationalen Leitfadens im Rahmen des verband das AFZ die folgenden Zielsetzungen:

  • Kontinuierliche Verbesserung von Sicherheit und Gesundheitsschutz
  • Systematisierung der Vorgehensweisen im Arbeitsschutz,
  • Verbesserung der Transparenz der externen Forderungen und deren Erfüllung,
  • Verbesserung der Arbeitsschutzorganisation,
  • Steigerung der Wirksamkeit der Arbeitsschutzaktivitäten,
  • Klärung und Verbesserung der arbeitsschutzrelevanten Schnittstellen (auch solchen zu externen Stellen, wie z. B. der Berufsschule) sowie
  • Pilotartige Erprobung eines betrieblichen AMS.

Der nationale Leitfaden erwies sich als gute Handlungshilfe zur Gestaltung eines betriebsspezifischen AMS des AFZ und konnte den betrieblichen Bedürfnissen entsprechend angewendet werden. Die Ziele des Vorhabens wurden erreicht; die vorliegenden Ergebnisse sind für weitere Institutionen der beruflichen Aus- und Fortbildung anwendbar.

Beteiligte Forschungseinrichtungen:

Institut fbt Forschung-Beratung-Training, Dr. Albert Ritter, Ottersberg

Literatur:

Ritter, A. / Dresenkamp, J. (2005): Arbeitsschutzmanagement in der beruflichen Aus- und Fortbildung, Fa 61. Bremerhaven. Wirtschaftsverlag NW (in zusammengefasster Form auch als Quartbroschüre erhältlich.)