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Biologische Wirkung von luftgeleitetem Ultraschall


Ultraschallgeräte für industrielle Anwendungen, wie Reinigen, Schweißen oder Bohren, kommen zunehmend in Anwendung. Damit stellt sich die Frage nach möglichen gesundheitlichen Beeinträchtigungen durch berufliche Exposition im Ultraschall. Das menschliche Ohr kann Höreindrücke bis mindestens 40 kHz wahrnehmen. In Laborexperimenten ließ sich wiederholt eine zeitweilige Hörschwellenverschiebung durch Ultraschall-Einwirkung feststellen. Einzelne epidemiologische Studien weisen darauf hin, daß eine Beeinträchtigung des Hochtongehörs oberhalb 8 kHz bei langfristiger Exposition nicht ausgeschlossen werden kann.

Bezüglich der extraauralen Wirkungen ist aus tierexperimentellen Untersuchungen bekannt, daß thermische Wirkungen durch direkte Übertragung luftgeleiteten Ultraschalls auf den Körper vorhanden sind. Auch in Laborexperimenten am Menschen sind Temperaturerhöhungen an der Körperoberfläche und in Hautfalten beobachtet worden. Weiterhin wurden solche Effekte, wie Gleichgewichtsstörung, Schwindelgefühl und Kopfschmerz, festgestellt.

Zur Aufklärung von Wirkungsmechanismen und zur Quantifizierung möglicher gesundheitlicher Beeinträchtigungen durch langfristige Exposition in luftgeleitetem Ultraschall sind weitere Studien notwendig.

Der erste Teil der vorliegenden Literaturdokumentation beinhaltet eine ausführliche Bewertung der Veröffentlichungen im Hinblick auf die Methodik und die Ergebnisse. Im zweiten Teil werden 135 recherchierte Literaturstellen einschließlich der Kurzfassungen aufgelistet.

 
Schust, M.:
Biologische Wirkung von luftgeleitetem Ultraschall. 
1. Auflage. Bremerhaven: Wirtschaftsverlag NW Verlag für neue Wissenschaft GmbH 1996. 
(Schriftenreihe der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin: Literaturdokumentation, Ld 4)
ISBN: 3-89429-736-0, 80 Seiten, Papier



Signaturen der BAuA-Bibliothek:
B 13204/Ld 4; D 06412/L 4; 1100/306

vergriffen

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