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Sicheres Begehen von Treppen - ergonomische, psychologische und technische Aspekte

Der vorliegende Bericht behandelt von einem ganzheitlichen Ansatz her die sicherheitsgerechte Gestaltung von Treppen. Ausgangspunkt der Betrachtung ist die Bewegungsregulation des Menschen. Beim Begehen von Treppen läuft ein eingespielter Bewegungsrhythmus ab, der auf die zu Beginn erfassten Treppenparameter eingestellt ist. Ursachen, die zu Störungen der Bewegungsregulation führen, und - daraus abgeleitet - Gestaltungsgrundlagen für die Sicherheit von Treppen werden sowohl hinsichtlich baulicher Parameter als auch hinsichtlich der Wahrnehmungs- und Umfeldbedingungen ermittelt. Des weiteren werden personbezogene Faktoren für das sichere Begehen von Treppen besprochen. Ein spezieller Abschnitt ist Treppen als Bestandteil von Rettungswegen gewidmet.

Durchgängig wird die Gestaltung von Treppen danach beurteilt, inwieweit sie einen unbeeinträchtigten Bewegungsablauf ermöglicht. Dazu werden Beurteilungskriterien zusammengestellt, die das vorhandene Regelwerk zugrundelegen, aber auch ergänzen. Berechnungsformeln für das Steigungsverhältnis werden im Überblick dargestellt, verglichen und in ihrer Bedeutung für die Trittsicherheit diskutiert. Ein weiterer Schwerpunkt unter den Beurteilungskriterien ist die Rutschsicherheit auf Treppenstufen, insbesondere der Stufenkanten. Hierfür werden erste Prüfparameter vorgeschlagen.

 
Fischer, H.; Weißgerber, B.:
Sicheres Begehen von Treppen - ergonomische, psychologische und technische Aspekte. 
1. Auflage. Bremerhaven: Wirtschaftsverlag NW Verlag für neue Wissenschaft GmbH 2001. 
(Schriftenreihe der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin: Forschungsbericht, Fb 927)
ISBN: 3-89701-724-5, 172 Seiten, Papier

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