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Einfluß von niederfrequent gepulsten Hochfrequenzfeldern auf den Menschen

Um den Einfluß niederfrequent gepulster HF-Felder auf den Menschen zu untersuchen, wurden 20 männliche Probanden dem elektromagnetischen Feld eines am linken Ohr positionierten GSM-Mobiltelefons (GSM = Global System for Mobile Communication) ausgesetzt. Die spezifische Absorptionsrate lag unterhalb geltender Grenzwerte.

Mit Hilfe von psychodiagnostischen Tests wurde das Reaktionsverhalten bei Leistungsanforderungen und das Verhalten während einer Ruhesituation (Autokinetischer Lichttest) untersucht. Außerdem wurde der Feldeinfluß auf die bioelektrische Hirnaktivität anhand von ereignisvorgelagerten langsamen Hirnpotentialen (Bereitschaftspotentialen) analysiert.

Feldabhängige Veränderungen in der Leistung der Probanden konnten bei den verwendeten psychologischen Tests nicht gefunden werden. Bei der Auswertung des Autokinetischen Lichttests und in den EEG-Bereitschaftspotentialen wurden jedoch signifikante Änderungen festgestellt, die als Ausdruck einer Erregbarkeitserhöhung interpretiert werden könnten. Die Ergebnisse lassen jedoch keine Schlußfolgerungen über eine Gesundheitsbeeinflussung durch die elektromagnetischen Felder von Mobiltelefonen zu.

 
Hentschel, K.; Neuschulz, H.; Freude, G.; Ullsperger, P.; Kaul, G.; Ruppe, I.; Eggert, S.; Enderlein, G.; Keitel, J.:
Einfluß von niederfrequent gepulsten Hochfrequenzfeldern auf den Menschen. 
1. Auflage. Bremerhaven: Wirtschaftsverlag NW Verlag für neue Wissenschaft GmbH 1999. 
(Schriftenreihe der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin: Forschungsbericht, Fb 868)
ISBN: 3-89701-438-6, 108 Seiten, Projektnummer: F 5070, Papier



Signaturen der BAuA-Bibliothek:
D 03134/F 868; B 03134/F 868; 1124/329

vergriffen

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