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Stellung der Sicherheitstechnik im EDV-gestützten Konstruktionsprozeß

Das Hauptproblem heutiger Sicherheitstechnik in der Konstruktion besteht darin, die konventionell dokumentierten Sicherheitsnormen für den EDV-gestützten Informationsprozeß in Unternehmen so aufzubereiten, daß sie bei der Neuentwicklung von Produkten besser berücksichtigt werden können. Im ersten Arbeitsschritt wurde die Stellung der Sicherheitstechnik im betrieblichen Konstruktionsablauf untersucht. Hier wurde anhand von unterschiedlichen Unternehmen die Integration und Bereitstellung von sicherheitsrelevanten Unterlagen verifiziert und kritisch beurteilt. Zusammenfassend konnte im ersten Arbeitsschritt festgestellt werden, daß die Qualität und Sicherheit von neuen Produkten durch das mangelnde sicherheitstechnische Know-how der Konstrukteure deutlich gefährdet wird. Im zweiten Arbeitsschritt war es das Ziel, eine differenzierte Beurteilung und beispielhafte EDV-Konzeption der Bereitstellung sicherheitsrelevanter Informationen zu erarbeiten. Durch in der Industrie erarbeitete Anwendungsbeispiele wurde der Nachweis geführt, daß Entwickler und Konstrukteure mit einem Expertensystem besser - d. h. schneller und umfassender - als durch eine papiergebundene Dokumentation im Rahmen sicherheitsrelevanter Problemstellungen informiert werden können.

 
Messer, W.; Czysz, H.-J.; Lusebruik, W.:
Stellung der Sicherheitstechnik im EDV-gestützten Konstruktionsprozeß. 
1. Auflage. Bremerhaven: Wirtschaftsverlag NW Verlag für neue Wissenschaft GmbH 1992. 
(Schriftenreihe der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin: Forschungsbericht, Fb 657)
ISBN: 3-89429-204-0, 144 Seiten, Preis: 13,50 EUR, Papier



Signaturen der BAuA-Bibliothek:
B 03134/F 657; D 03134/F 657

vergriffen

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