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Messung der inhalativen Exposition gegenüber Nanomaterialien - Möglichkeiten und Grenzen

Messungen der inhalativen Exposition gegenüber Nanomaterialien an Arbeitsplätzen erfordern nicht nur Erfahrungen im Umgang mit den anspruchsvollen Messgeräten, sondern auch investigatives Vorgehen beim Aufspüren von möglichen Hintergrundbelastungen, um repräsentative Messergebnisse zu erhalten. Um das Vorgehen bei den Messungen zu vereinheitlichen, wurden erste Konventionen für die Erfassung von ultrafeinen Aerosolen/Nanomaterialien sowie ein gestufter Messansatz zu deren Expositionsabschätzung aufgegriffen und in dem BMBF-Forschungsprojekt nanoGEM durch die Erstellung spezieller Standardarbeitsanweisungen (SOPs) konkretisiert. Zusammenfassend wird über die Phase der SOP-Validierung berichtet, in der sowohl bei den Messungen üblicherweise eingesetzte Messgeräte auf ihre Verwendbarkeit geprüft als auch die Herangehensweise unterschiedlicher Messinstitute bei den Messungen an realen Arbeitsplätzen verglichen wurde. Ausgehend von den vorhandenen Messerfahrungen werden die Ansätze zur Expositionsabschätzung kritisch diskutiert und ein möglicher Ausblick für harmonisierte Expositionsmessungen gegeben. Insbesondere auf die Expositionsbestimmung gegenüber faserförmigen Nanomaterialien wird eingegangen, da eine morphologische und somit wirkungsbezogene Charakterisierung verschiedenster Carbon Nanotubes (CNT) und Carbon Nanofibers (CNF) zwingend erforderlich erscheint.

Dieser Artikel ist in der Zeitschrift "Gefahrstoffe - Reinhaltung der Luft" 73(2013) Nr. 7/8, S. 295-301 (www.gefahrstoffe.de) erschienen.

 
S. Plitzko, N. Dziurowitz, C. Thim, Ch. Asbach, H. Kaminski, M. Voetz, U. Goetz, D. Dahmann:
Messung der inhalativen Exposition gegenüber Nanomaterialien - Möglichkeiten und Grenzen. 
2013. Projektnummer: F 2269, PDF-Datei
Link zum Volltext (PDF-Datei, 1 MB)