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Zweite Fragebogenaktion zu Aspekten des Arbeitsschutzes bei der Herstellung und bei Tätigkeiten mit Nanomaterialien in Deutschland

Eine zweite Fragebogenaktion der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) zu Tätigkeiten mit Nanomaterialien in Deutschland trägt der wachsenden Bedeutung der Nanotechnologie Rechnung. Ziel der Umfrage war die Aktualisierung und Konkretisierung der ersten Fragebogenaktion zu Schwerpunktfeldern in der Nanotechnologie und der Ableitung von Handlungsbedarf bei der Empfehlung möglicher Schutzmaßnahmen. Die Umfrage gibt einen Überblick über die in verschiedenen Industriebranchen hergestellten, verarbeiteten und freigesetzten Nanomaterialien, zu Umfang und Form ihres Einsatzes und zu den jeweils angewandten Schutzmaßnahmen. Industrieunternehmen bearbeiten hauptsächlich die traditionellen Stoffe der OECD-Liste. Multi Walled Carbon Nano Tubes (MWCNT) haben insbesondere für Forschungsinstitute große Bedeutung. Die Expositionsmessungen zeigten Spitzenkonzentrationen der Partikelanzahl kurzzeitig über der Hintergrundkonzentration. Ursachen und Quellen hierfür sollten bei zukünftigen Messungen im Fokus stehen. Erste Erkenntnisse zu Arbeitsschutzmanagementsystemen bei Tätigkeiten mit Nanomaterialien in den Betrieben wurden erfragt und ausgewertet.

Dieser Artikel ist in der Zeitschrift "Gefahrstoffe - Reinhaltung der Luft" 1-2/2013, S. 7-13 (www.gefahrstoffe.de) erschienen.

 
S. Plitzko, C. Thim, V. Bachmann:
Zweite Fragebogenaktion zu Aspekten des Arbeitsschutzes bei der Herstellung und bei Tätigkeiten mit Nanomaterialien in Deutschland. 
2013. 7 Seiten, PDF-Datei
Link zum Volltext (PDF-Datei, 2 MB)