Einfluss der Prüfgeschwindigkeit auf die Messung des Gleitreibungskoeffizienten zur Beurteilung der Rutschsicherheit beim Gehen
Bei trockener Reibung verändert sich für die meisten Bodenbeläge der Gleitreibungskoeffizient in Abhängigkeit von der Gleitgeschwindigkeit nur unwesentlich. Gelangt zwischen die Gleitpaarung Flüssigkeit, so kann sich ein Flüssigkeitsfilm ausbilden, der um so dicker wird, je größer die Gleitgeschwindigkeit wird. Mit wachsender Geschwindigkeit nimmt dadurch die Kontaktmöglichkeit zwischen den Gleitpaaren ab, der Gleitreibungskoeffizient sinkt.
Im vorliegenden Bericht werden diese für das Ausrutschen typische Bedingungen genauer untersucht. Messergebnisse belegen diese Effekte für einige Bodenbeläge. Die Eigenschaften der Flüssigkeitsreibung in einem Spalt werden mathematisch beschrieben. Der Einfluss einzelner Parameter wie Flächenpressung, Geschwindigkeit, Spaltlänge, Viskosität der Flüssigkeit auf die Spaltdicke wird analysiert und die zur Zeit bekanntesten Messverfahren zur Beurteilung der Rutschsicherheit bewertet. Unter Berücksichtigung der Wertebereiche biodynamischer Parameter werden Schlussfolgerungen für die Konzeption von Messgeräten zusammengestellt.
Einfluss der Prüfgeschwindigkeit auf die Messung des Gleitreibungskoeffizienten zur Beurteilung der Rutschsicherheit beim Gehen.
1. Auflage. Dortmund: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin 2005. 30 Seiten, Projektnummer: F 1954, Papier
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