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Inhalative und dermale Exposition bei verschiedenen Schutzstufen

In dem vorliegenden Forschungsbericht werden die Ergebnisse einer Evaluierungsstudie zum COSHH Essentials Expositionsabschätzungsmodell vorgestellt. Die verschiedenen Aspekte einer Modellevaluierung, wie die interne und externe Validierung sowie die operationelle Analyse der Modellanwendung werden diskutiert. Die externe Validierung basiert auf Messdaten, die im, Rahmen von BAuA-Eigenforschungsprojekten in verschiedenen gewerblichen und industriellen Bereichen gewonnen wurden. Zusätzlich werden Messdaten und Expositionsinformationen ausgewertet, die von der chemischen Industrie im Rahmen des Altstoffprogramms vorgelegt wurden. Obwohl die ausgewerteten Expositionsdaten eine breites Spektrum von Tätigkeiten und Szenarien abdecken, besteht insbesondere für stringentere Schutzstufen noch ein beträchtlicher Mangel an geeigneten Expositionsdaten. Insgesamt wurde für Feststoffe (Staub) eine verhältnismäßig gute Übereinstimmung zwischen den vorhergesagten Bereichen und den Messwerten gefunden. Für Flüssigkeiten stellt sich die Situation unterschiedlich dar. An Arbeitsplätzen, an denen organische Lösemittel in Litermengen gehandhabt werden, liegen die Messwerte in den vorhergesagten Bereichen oder darunter. Bei der Verwendung von kleinen Lösemittelmengen (ml-Bereich) in Tischlereien gibt es Hinweise, dass Messwerte über den vorhergesagten Belastungsbereichen liegen können. Hier ist die Datenbasis aber noch vergleichsweise schmal.

 
Tischer, M.; Bredendiek-Kämper, S.; Poppek, U.:
Inhalative und dermale Exposition bei verschiedenen Schutzstufen. Teil 1: Schutzstufenbezogene Auswertung vorliegender Expositionsinformation (Abschlussbericht)
1. Auflage. Dortmund: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin 2003. 33 Seiten, Projektnummer: F 1805, Papier

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