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048/15 vom 6. November 2015

Wege zur Stressprävention in der sich wandelnden Arbeitswelt beleuchtet

Vorträge der BAuA-Fachtagung "Veränderungsprozesse und Anpassungserfordernisse in der Arbeitswelt" im Netz

Dortmund - Anfang Oktober 2015 lud die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) zur Fachtagung "Veränderungsprozesse und Anpassungserfordernisse in der Arbeitswelt" nach Dortmund ein. Die Tagung beleuchtete die Herausforderungen und Rahmenbedingungen für die Stressprävention bei der Arbeit vor dem Hintergrund einer sich wandelnden Arbeitswelt. Aus verschiedenen Perspektiven gingen die Referenten auf die Triebkräfte für zunehmende Arbeitsbelastungen ein. Zudem wurden mögliche Handlungsoptionen von Akteuren im Arbeitsschutz diskutiert sowie Konzepte der Stressprävention und des Lernens bei der Arbeit vorgestellt. Die Vorträge und einen zusammenfassenden Bericht gibt es jetzt im Internetangebot der BAuA unter www.baua.de.

Die Fachtagung, die von der europäischen Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz (EU-OSHA) unterstützt wurde, verfolgte das Ziel, den Austausch zwischen Wissenschaft und Arbeitswelt zu stärken. Unter den rund 100 Teilnehmern befanden sich Experten von Arbeitsschutzorganisationen, Sozialpartnern, Sozialversicherungen, Ministerien, Beratungs- und Forschungseinrichtungen, Personalabteilungen, Interessenvertretungen und Gewerkschaften.

In fünf thematischen Blöcken setzte sich die Veranstaltung mit den Rahmenbedingungen und Herausforderungen für die Stressprävention vor dem Hintergrund permanenter organisationaler Restrukturierung in der Arbeitswelt 4.0 auseinander. Dabei kamen sowohl ökonomische Aspekte wie der Strukturwandel und Restrukturierungen als auch die lern- und gesundheitsförderliche Arbeitsgestaltung zur Sprache.

Als treibende Kräfte der zunehmenden Arbeitsbelastungen wurden beispielsweise steigende Anforderungen, Arbeitsintensivierung, Arbeitsplatzunsicherheit oder neue Anforderungen an die Führung vorgestellt und analysiert. Zusammenfassend machte die Fachtagung deutlich, dass eine vertrauensvolle Beziehung zwischen Unternehmen und Beschäftigten sowie ein angemessenes Weiterbildungsangebot grundlegend für eine lern- und gesundheitsförderliche Arbeitsgestaltung sind.

Die ausführliche Tagungsdokumentation mit den Präsentationen der Referenten und einem zusammenfassenden Bericht gibt es im Internetangebot der BAuA unter www.baua.de/dok/6949970.

Forschung für Arbeit und Gesundheit

Sichere und gesunde Arbeitsbedingungen stehen für sozialen Fortschritt und eine wettbewerbsfähige Wirtschaft. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) forscht und entwickelt im Themenfeld Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit, fördert den Wissenstransfer in die Praxis, berät die Politik und erfüllt hoheitliche Aufgaben - im Gefahrstoffrecht, bei der Produktsicherheit und mit dem Gesundheitsdatenarchiv. Die BAuA ist eine Ressortforschungseinrichtung im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Über 700 Beschäftigte arbeiten an den Standorten in Dortmund, Berlin und Dresden sowie in der Außenstelle Chemnitz.

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Jörg Feldmann
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