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042/15 vom 23. Oktober 2015

24. Dresdner Arbeitsschutz-Kolloquium: Gesund arbeiten im Alter

Körperlich schwer arbeiten - auch bis zur Rente?

Dresden - Schweres Heben und Tragen, langes Stehen und ungünstige Arbeitshaltungen gehören zum Arbeitsalltag vieler Beschäftigter in der Pflege, auf dem Bau oder in der Logistik. Muskel-Skelett-Erkrankungen wie Rückenschmerzen sorgen in Deutschland für die meisten Arbeitsausfalltage und betreffen besonders die älteren Beschäftigten. Viele fragen sich deshalb: Wie lange kann ich so weiter arbeiten? Auf dem 24. Dresdner Arbeitsschutz-Kolloquium der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) in Dresden stehen deshalb mögliche gesundheitliche Folgen körperlich schwerer Arbeit im Mittelpunkt. Am 25. November werden unter dem Titel "Körperlich schwer arbeiten - auch bis zur Rente?" konkrete Praxishilfen und Unterstützungsangebote für Unternehmen und Beschäftigte vorgestellt.

Körperlich schwere Arbeit kennzeichnet immer noch eine Reihe von Berufen und Tätigkeiten. Das Arbeitsschutz-Kolloquium stellt aktuelle Daten und Fakten zu Belastungen sowie aktuelle Forschungsergebnisse zu Auswirkungen auf Gesundheit und Beschäftigung vor. Darauf aufbauend werden grundsätzliche Lösungsmöglichkeiten für die Gestaltung der Arbeit erörtert. Beispiele aus Programmen, Kampagnen und aus den Branchen Pflege, Transport und Logistik sowie Bau zeigen auf, was bereits möglich ist und welche Praxishilfen und Unterstützungsangebote Unternehmen zur Verfügung stehen. Das Kolloquium schließt mit konkreten Gestaltungsempfehlungen aus den verschiedenen Branchen.

Die Veranstaltung richtet sich in erster Linie an Personalverantwortliche, Führungskräfte, Sicherheitsfachkräfte und Arbeitsschutzakteure. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung jedoch erforderlich. Anmeldungen sind im Internetangebot der BAuA oder per E-Mail an möglich.

Weitere Informationen sowie das gesamte Programm des Dresdner Kolloquiums gibt es unter www.baua.de/termine.

Forschung für Arbeit und Gesundheit

Sichere und gesunde Arbeitsbedingungen stehen für sozialen Fortschritt und eine wettbewerbsfähige Wirtschaft. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) forscht und entwickelt im Themenfeld Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit, fördert den Wissenstransfer in die Praxis, berät die Politik und erfüllt hoheitliche Aufgaben - im Gefahrstoffrecht, bei der Produktsicherheit und mit dem Gesundheitsdatenarchiv. Die BAuA ist eine Ressortforschungseinrichtung im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Über 700 Beschäftigte arbeiten an den Standorten in Dortmund, Berlin und Dresden sowie in der Außenstelle Chemnitz.

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Jörg Feldmann
Pressereferent
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