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041/15 vom 20. Oktober 2015

11. Deutscher Gefahrstoffschutzpreis ausgelobt

Gute Ideen zum Schutz vor Asbest und Stäuben gesucht

Berlin - Unsichtbar, aber hochriskant: asbesthaltiger Staub gefährdet auch heute noch Beschäftigte im Baugewerbe. Viele Gebäude, die vor dem Asbestverbot im Jahr 1993 gebaut wurden, können asbesthaltige Materialien enthalten. Wird an ihnen gearbeitet, kann asbesthaltiger Staub freigesetzt werden, der eine erhebliche Gesundheitsgefahr für Beschäftigte und Nutzer darstellt. Doch nicht nur Asbest, sondern auch andere Stäube können die Lunge dauerhaft schädigen. Deshalb sucht der 11. Deutsche Gefahrstoffschutzpreis nach guten Ideen zum Schutz vor Asbest und Stäuben. Eine Teilnahme am mit insgesamt 10.000 Euro ausgelobten Preis ist bis zum 31. Januar 2016 möglich.

Mit dem Gefahrstoffschutzpreis will das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) insbesondere Lösungen aus der Praxis auszeichnen, die hilfreich für andere Unternehmen sind. Gesucht wird nach guten Arbeitsmitteln oder Verfahren, die eine Freisetzung oder Verbreitung von asbesthaltigen oder anderen Stäuben verringern. Preiswürdig sind auch vorbildliche Aktivitäten im Bereich der Mitarbeiterschulung, Qualifizierung, Motivation und Beteiligung von Beschäftigten zum Schutz vor Gefährdungen durch Asbest und Stäube. Zudem können modellhafte Lösungen ausgezeichnet werden, mit denen sich die sicherheitstechnischen, organisatorischen und hygienischen Anforderungen zum Schutz vor asbesthaltigen und anderen Stäuben erfüllen lassen.

Am Deutschen Gefahrstoffschutzpreis können Einzelpersonen, Personengruppen, Unternehmen und Organisationen teilnehmen. Nennungen für den Preis können bis zum 31. Januar 2016 formlos an die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) in Dortmund erfolgen. Die Unterlagen sollten eine Charakterisierung des Teilnehmers, der Art der durchgeführten Maßnahmen und der erreichten beziehungsweise erwarteten Verbesserung enthalten sowie eine Kurzfassung dieser Angaben, die einen Umfang von etwa einer Seite hat. Eingereichte Unterlagen werden nicht zurückgesandt. Über die Vergabe des Preises entscheidet eine unabhängige Jury. Die Preisverleihung erfolgt im Sommer 2016. Die prämierten Beiträge sollen in der DASA Arbeitswelt Ausstellung vorgestellt werden.

Die gesamte Ausschreibung sowie Beispiele guter Praxis aus den vergangenen Wettbewerben gibt es im Internet unter www.gefahrstoffschutzpreis.de.

Weitere Informationen bei
Judith kleine Balderhaar
Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin
Gruppe 4.6 "Gefahrstoffmanagement"
Friedrich-Henkel-Weg 1-25
44149 Dortmund
Telefon: 0231 9071-2594
E-Mail:

Forschung für Arbeit und Gesundheit

Sichere und gesunde Arbeitsbedingungen stehen für sozialen Fortschritt und eine wettbewerbsfähige Wirtschaft. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) forscht und entwickelt im Themenfeld Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit, fördert den Wissenstransfer in die Praxis, berät die Politik und erfüllt hoheitliche Aufgaben - im Gefahrstoffrecht, bei der Produktsicherheit und mit dem Gesundheitsdatenarchiv. Die BAuA ist eine Ressortforschungseinrichtung im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Über 700 Beschäftigte arbeiten an den Standorten in Dortmund, Berlin und Dresden sowie in der Außenstelle Chemnitz.

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