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012/15 vom 20. März 2015

Bericht zur Entwicklung von spezifischen Schutzleitfäden für Tätigkeiten mit Biozidprodukten

Holzschutzmittel, Rodentizide und Insektizide sicher anwenden

Dortmund - Um den vielen Betrieben, die mit Bioziden arbeiten, den Schutz ihrer Beschäftigten zu erleichtern, veröffentlichte die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) Ende vergangenen Jahres 16 Schutzleitfäden. Der nun vorliegende Forschungsbericht "Entwicklung von spezifischen Schutzleitfäden für Tätigkeiten mit Biozidprodukten" beschreibt das Vorgehen für die Entwicklung der zwölf tätigkeitsspezifischen und vier allgemeinen Schutzleitfäden. Recherche und Auswertung der relevanten Literatur sind hier ebenso dokumentiert, wie die Vergabe von externen Forschungsaufträgen und die Kommentierung der Entwürfe durch Fach- und Sachkundige. Auf diese Weise wird ein Höchstmaß an Transparenz erreicht und die Nachvollziehbarkeit der Entscheidungen gewährleistet.

Biozide sind Produkte, die Schadorganismen bekämpfen und zwar auf jede Art außer der rein mechanischen. Aus diesem Grunde sind sie auch für Mensch, Tier und Umwelt potenziell gefährlich und unterliegen der Gefahrstoffverordnung. Die bereits veröffentlichten Schutzleitfäden beschreiben in leicht lesbarer Form die ordnungsgemäße Verwendung der verschiedenen Biozide in unterschiedlichen Anwendungsbereichen. Für Arbeitgeber, Sicherheitsfachkräfte und Anwender von Holzschutzmitteln, Rodentiziden und Insektiziden bieten sie komprimierte Informationen zum umfassenden Schutz der Beschäftigten.

"Entwicklung von spezifischen Schutzleitfäden für Tätigkeiten mit Biozidprodukten (Holzschutzmittel, Rodentizide, Insektizide)"; Monika Krause, Urs Schlüter, Katrin Ludwig-Fischer, Hielian Rietzscher, Michael Roitzsch; 1. Auflage; Dortmund; Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin 2014; ISBN 978-3-88261-031-4; 120 Seiten. Den Forschungsbericht gibt es im PDF-Format im Internetangebot der BAuA unter www.baua.de/publikationen. Die Schutzleitfäden für Biozidprodukte gibt es unter dem direkten Link www.baua.de/dok/674164.

Forschung für Arbeit und Gesundheit

Sichere und gesunde Arbeitsbedingungen stehen für sozialen Fortschritt und eine wettbewerbsfähige Wirtschaft. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) forscht und entwickelt im Themenfeld Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit, fördert den Wissenstransfer in die Praxis, berät die Politik und erfüllt hoheitliche Aufgaben - im Gefahrstoffrecht, bei der Produktsicherheit und mit dem Gesundheitsdatenarchiv. Die BAuA ist eine Ressortforschungseinrichtung im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Über 700 Beschäftigte arbeiten an den Standorten in Dortmund, Berlin und Dresden sowie in der Außenstelle Chemnitz.

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