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061/14 vom 4. Dezember 2014

Fachveranstaltung: Ausschuss für Betriebssicherheit (ABS) beleuchtete künftige Arbeitsfelder

Chancen und Risiken innovativer Technologien

Berlin - Der Wandel der Arbeitswelt stellt den Arbeitsschutz und seine handelnden Personen immer wieder vor neue Herausforderungen. Zum Ende seiner zweiten Berufungsperiode lud der Ausschuss für Betriebssicherheit (ABS) am 4. Dezember zur Fachveranstaltung "Der Ausschuss für Betriebssicherheit (ABS) - Aktuelle und zukünftige Herausforderungen" ins Bundespresseamt nach Berlin ein. Rund 170 Fachleute folgten der Einladung und informierten sich über aktuelle Themen wie die Novellierung der Betriebssicherheitsverordnung und zukünftige Arbeitsfelder wie die Industrie 4.0.

In seinem Grußwort würdigte Michael Koll, Leiter der Unterabteilung IIIb im Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), die langjährige Arbeit des Ausschusses für Betriebssicherheit. So seien im ABS für den Arbeitsschutz wichtige Verordnungen wie die Betriebssicherheitsverordnung, die Lärm- und Vibrations-Arbeitsschutzverordnung und die Verordnung zu künstlicher optischer Strahlung konkretisiert und damit für die betriebliche Praxis handhabbar gemacht worden. Darüber hinaus hob er die Beratung des BMAS bei der Neugestaltung der Betriebssicherheitsverordnung als wichtigen Beitrag des ABS in der zurückliegenden Berufungsperiode hervor.

Im weiteren Verlauf befassten sich die Vorträge mit neuen Entwicklungen in der industriellen Produktion. Dazu gehörten beispielsweise innovative Technologien im Rahmen der Industrie 4.0 sowie deren Chancen und Risiken für die Arbeitssicherheit und die Gesundheit von Beschäftigten. Zudem ging es um die Rolle der Gefährdungsbeurteilung bei der Beschaffung von Arbeitsmitteln und während des gesamten Lebenszyklus der Arbeitsmittel. Weitere Themen waren die Beurteilung psychischer Belastung und die Durchführung der Gefährdungsbeurteilung bei Prozessanlagen. Abschließend stellte ein Vertreter des Bundesarbeitsministeriums die Eckpunkte der Neufassung der Betriebssicherheitsverordnung vor.

Am Ende der jeweiligen Themenblöcke sowie in den Pausen nutzten die Teilnehmenden die Gelegenheit zu Diskussionen und intensivem fachlichen Austausch mit den Referenten und Mitgliedern des Ausschusses.

Eine Dokumentation der Veranstaltung wird im Internet unter www.baua.de/abs veröffentlicht.

Hintergrund:
Der ABS ist ein Beratungsgremium des BMAS. Der Ausschuss erarbeitet Technische Regeln und Bekanntmachungen zur Betriebssicherheitsverordnung sowie zur Lärm- und Vibrations-Arbeitsschutzverordnung und zur Arbeitsschutzverordnung zu künstlicher optischer Strahlung. Die Geschäftsstelle ist bei der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin angesiedelt.

Forschung für Arbeit und Gesundheit

Sichere und gesunde Arbeitsbedingungen stehen für sozialen Fortschritt und eine wettbewerbsfähige Wirtschaft. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) forscht und entwickelt im Themenfeld Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit, fördert den Wissenstransfer in die Praxis, berät die Politik und erfüllt hoheitliche Aufgaben - im Gefahrstoffrecht, bei der Produktsicherheit und mit dem Gesundheitsdatenarchiv. Die BAuA ist eine Ressortforschungseinrichtung im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Über 650 Beschäftigte arbeiten an den Standorten in Dortmund, Berlin und Dresden sowie in der Außenstelle Chemnitz.

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