Navigation und Service

Springe direkt zu:

Suche

Suchbegriff eingeben

041/14 vom 10. September 2014

Veranstaltung: Behandelte Waren im Biozidrecht

REACH-CLP-Biozid Helpdesk informiert über neue Verordnung

Dortmund - Die neue Biozidverordnung regelt nicht nur, wie Biozide auf den Markt gebracht oder verwendet werden dürfen, sondern erstmals auch mit Bioziden behandelte Waren. So dürfen beispielsweise ab 2017 behandelte Waren nur noch Biozidwirkstoffe enthalten, die in der Europäischen Union verkehrsfähig sind. Außerdem gibt die Biozidverordnung spezielle Kennzeichnungspflichten für behandelte Waren vor. Mit der Informationsveranstaltung "Behandelte Waren im Biozidrecht" gibt die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) am 3. November in Dortmund einen Überblick über die neue rechtliche Situation.

Zielgruppe der Veranstaltung sind Händler, Importeure oder Hersteller verschiedenster Produkte. So informiert der REACH-CLP-Biozid Helpdesk bei der BAuA darüber, inwieweit die neuen Vorschriften der Biozidverordnung zum Beispiel beim Import funktioneller Textilien greifen oder bei der Verwendung von Konservierungsmitteln für Farbmischungen zu beachten sind. Ebenfalls interessant sind die neuen Regelungen für Hersteller, beispielsweise wenn sie Kunststofferzeugnisse mit desinfizierenden Oberflächen produzieren.

Zudem wird geklärt, unter welchen Bedingungen ein Produkt als eine behandelte Ware anzusehen ist. Die Informationsveranstaltung erläutert vertiefend die speziellen Kennzeichnungspflichten.

Die Veranstaltung richtet sich an Vertreter aus der Industrie, aus Verbänden und Behörden. Die Teilnahmegebühr beträgt 70 Euro. Anmeldeschluss ist der 20. Oktober. Das gesamte Programm der Informationsveranstaltung "Behandelte Waren im Biozidrecht" gibt es unter www.baua.de/termine, hier ist auch eine Anmeldung möglich.

Forschung für Arbeit und Gesundheit

Sichere und gesunde Arbeitsbedingungen stehen für sozialen Fortschritt und eine wettbewerbsfähige Wirtschaft. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) forscht und entwickelt im Themenfeld Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit, fördert den Wissenstransfer in die Praxis, berät die Politik und erfüllt hoheitliche Aufgaben - im Gefahrstoffrecht, bei der Produktsicherheit und mit dem Gesundheitsdatenarchiv. Die BAuA ist eine Ressortforschungseinrichtung im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Über 650 Beschäftigte arbeiten an den Standorten in Dortmund, Berlin und Dresden sowie in der Außenstelle Chemnitz.

Zusatzinformationen

Pressestelle 

So erreichen Sie uns:

Jörg Feldmann
Pressereferent
Tel. 0231 9071-2330
Fax 0231 9071-2362