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039/14 vom 28. August 2014

Aktuell: Neues zum europäischen Chemikalienrecht am BAuA-Stand

REACH-CLP-Biozid Helpdesk informiert auf Messe in Frankfurt

Dortmund / Frankfurt - Der REACH-CLP-Biozid Helpdesk bei der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) stellt sich vom 25. bis 28. August den Besuchern der Messe "Arbeitsschutz Aktuell" in Frankfurt am Main vor. Der REACH-CLP-Biozid Helpdesk ist die gemeinsame nationale Auskunftsstelle der Bundesbehörden zum neuen europäischen Chemikalienrecht. Ein Experten-Team wird am BAuA-Stand 30C04 in Halle 3 zu den Verordnungen für REACH, CLP und Biozide beraten und neue Handlungshilfen präsentieren.

Für internationale Gäste gibt es am Messestand der BAuA erstmals das REACH-Handout zum Sicherheitsdatenblatt in englischer Sprache. Außerdem wird eine Checkliste für die Einstufung und Kennzeichnung von Gemischen angeboten. Ab 1. Juni 2015 müssen auch Gemische nach den neuen Regelungen der CLP-Verordnung eingestuft, gekennzeichnet und verpackt werden. Pünktlich zur Messe erscheint außerdem die elfte Broschüre der Reihe "REACH-Info". Sie gibt eine Hilfestellung für den Einstieg in die Expositionsabschätzung für Arbeitsplätze unter REACH.

Der Helpdesk bei der BAuA unterstützt vor allem kleine und mittlere Unternehmen, die Fragen zu Industriechemikalien oder Bioziden haben. Anwender, Hersteller und Importeure chemischer Stoffe können sich direkt am BAuA-Stand von Experten beraten lassen. Außerhalb der Messezeiten bietet der REACH-CLP-Biozid Helpdesk bei der BAuA aktuelle Informationen zum europäischen Chemikalienrecht auf der Internetseite www.reach-clp-biozid-helpdesk.de.

Hintergrund:

Die Biozid-Verordnung regelt das Inverkehrbringen von Bioziden und ihren Wirkstoffen. Außerdem ermöglicht sie neue Zulassungsverfahren wie zum Beispiel Unionszulassungen, die für die gesamte Europäische Union gelten werden. Die REACH-Verordnung regelt den sicheren Umgang mit Industriechemikalien in Europa. Die CLP-Verordnung ist Grundlage für die Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung von Stoffen und Gemischen.

Forschung für Arbeit und Gesundheit

Sichere und gesunde Arbeitsbedingungen stehen für sozialen Fortschritt und eine wettbewerbsfähige Wirtschaft. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) forscht und entwickelt im Themenfeld Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit, fördert den Wissenstransfer in die Praxis, berät die Politik und erfüllt hoheitliche Aufgaben - im Gefahrstoffrecht, bei der Produktsicherheit und mit dem Gesundheitsdatenarchiv. Die BAuA ist eine Ressortforschungseinrichtung im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Über 650 Beschäftigte arbeiten an den Standorten in Dortmund, Berlin und Dresden sowie in der Außenstelle Chemnitz.

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Jörg Feldmann
Pressereferent
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