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037/14 vom 26. August 2014

Aktuell: EMKG der BAuA auf der "Arbeitsschutz Aktuell"

Gefährdungen durch chemische Stoffe praxisnah beurteilen

Dortmund/ Frankfurt - Mit dem "Einfachen Maßnahmenkonzept Gefahrstoffe" (EMKG), stellt die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) eine Handlungshilfe bereit, um Gefährdungen durch Gefahrstoffe praxisnah zu beurteilen. Sowohl die aktuelle Version "EMKG 2.2" als auch das "EMKG kompakt", mit dem sich Gefährdungen durch Einatmen oder durch Hautkontakt orientierend beurteilen lassen, werden am BAuA-Messestand 30C04 in Halle 3 auf der diesjährigen "Arbeitsschutz Aktuell" in Frankfurt am Main vom 25. bis zum 28. August präsentiert. Für das internationale Publikum gibt es Materialien zum EMKG in englischer Sprache.

Mit dem einfachen Maßnahmenkonzept (EMKG) können alle Schritte der Gefährdungsbeurteilung bearbeitet werden: Dazu gehören Informationsermittlung, Ableitung von Schutzmaßnahmen sowie Wirksamkeitsprüfung und Dokumentation. Schutzleitfäden helfen bei der Umsetzung der Maßnahmen. Module für die Gefährdung durch Einatmen und die Gefährdung durch Hautkontakt liegen vor. Ein weiteres Modul für Brand- und Explosionsgefährdungen ist in Erprobung Zielgruppe sind Sicherheitsfachkräfte sowie Verantwortliche in Klein- und Mittelbetrieben. Die Version 2.2 enthält die aktuellen Regelungen aus der Gefahrstoffverordnung und der TRGS 400 "Gefährdungsbeurteilung für Tätigkeiten mit Gefahrstoffen" und ist auch als BAuA-Broschüre erhältlich.

Das "EMKG kompakt" umfasst dabei das Wichtigste des Maßnahmenkonzeptes in Kürze. Bestehend aus Taschenscheibe und Taschenkarte hilft es fachkundigem Personal, sich einen sofortigen Überblick über Gefährdungen durch Chemikalien zu verschaffen und geeignete Schutzmaßnahmen abzuleiten. Noch anwenderfreundlicher ist die "EMKG kompakt App" für Android und iOS-Betriebssysteme. Messebesucher können sich am Stand der BAuA zum Beispiel über tägliche Vorträge zum Thema informieren oder sich Software und App gleich vor Ort vorführen lassen. Das EMKG-Poster, die Taschenscheibe und die Taschenkarte gibt es auch in Englisch.

Weitere Informationen zum "Einfachen Maßnahmenkonzept Gefahrstoffe" der BAuA gibt es im Internet unter www.baua.de/emkg.

Forschung für Arbeit und Gesundheit

Sichere und gesunde Arbeitsbedingungen stehen für sozialen Fortschritt und eine wettbewerbsfähige Wirtschaft. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) forscht und entwickelt im Themenfeld Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit, fördert den Wissenstransfer in die Praxis, berät die Politik und erfüllt hoheitliche Aufgaben - im Gefahrstoffrecht, bei der Produktsicherheit und mit dem Gesundheitsdatenarchiv. Die BAuA ist eine Ressortforschungseinrichtung im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Über 650 Beschäftigte arbeiten an den Standorten in Dortmund, Berlin und Dresden sowie in der Außenstelle Chemnitz.

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