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032/14 vom 12. August 2014

Broschüre: "REACH-Info 11" erschienen

BAuA hilft beim Einstieg in die Expositionsabschätzung

Dortmund - Die elfte Broschüre der Reihe "REACH-Info" verfolgt das Ziel, eine Hilfestellung für den Einstieg in die Expositionsabschätzung für Arbeitsplätze unter REACH zu geben. Beim Umgang mit Chemikalien kann der Mensch diesen Stoffen ausgesetzt sein. Deshalb stellt die Abschätzung ein Kernelement des Stoffsicherheitsberichts für gefährliche Stoffe dar und hat sowohl für die Verpflichtungen unter REACH als auch für die sichere Gestaltung von Arbeitsplätzen eine erhebliche Bedeutung. Die von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) herausgegebene Broschüre gibt eine allgemein verständliche Hilfestellung für die Expositionsabschätzung.

Zukünftig dürfen Stoffe in der Europäischen Union nur noch dann hergestellt, vermarktet oder eingeführt werden, wenn sie bei der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) registriert wurden. Für die Registrierung von Stoffmengen von 10 Tonnen oder mehr pro Jahr muss eine Stoffsicherheitsbeurteilung durchgeführt werden. Weist der Stoff schädliche Wirkungen auf die Gesundheit des Menschen oder der Umwelt auf oder besitzt er gefährliche physikalisch-chemische Eigenschaften, muss eine Expositionsbeurteilung und eine Risikobeschreibung durchgeführt werden.

Mit zahlreichen Tipps, Definitionen und Beispielen entwickelt "REACH-Info 11 - Expositionsabschätzung für den Arbeitsplatz" Expositionsszenarien und deren Risikobewertung für Hersteller und Importeure. Kompakt, auf 48 Seiten stellt die BAuA-Broschüre den Expositionsweg und dessen Dauer sowie abgestufte Modelle und den "Wirkort" des Stoffes anschaulich dar. Eine standardisierte Beschreibung der Verwendung, zum Beispiel für Stoffe mit breiter Anwendung, ermöglicht das für REACH entwickelte Deskriptorensystem im Anhang der REACH-Info 11.

Die Broschüre richtet sich an Hersteller und Importeure zulassungspflichtiger Stoffe sowie nachgeschaltete Anwender, die sich über eigene Pflichten informieren möchten.

"REACH-Info 11 - Expositionsabschätzung für den Arbeitsplatz" gibt es im PDF-Format zum Herunterladen unter der Adresse www.baua.de/publikationen im Internetangebot der BAuA.

Forschung für Arbeit und Gesundheit

Sichere und gesunde Arbeitsbedingungen stehen für sozialen Fortschritt und eine wettbewerbsfähige Wirtschaft. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) forscht und entwickelt im Themenfeld Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit, fördert den Wissenstransfer in die Praxis, berät die Politik und erfüllt hoheitliche Aufgaben - im Gefahrstoffrecht, bei der Produktsicherheit und mit dem Gesundheitsdatenarchiv. Die BAuA ist eine Ressortforschungseinrichtung im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Über 650 Beschäftigte arbeiten an den Standorten in Dortmund, Berlin und Dresden sowie in der Außenstelle Chemnitz.

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Pressereferent
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