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006/14 vom 24. Januar 2014

Software: Gefährdungen durch Chemikalien per Mausklick beurteilen

Einfaches Maßnahmenkonzept Gefahrstoffe der BAuA jetzt online

Dortmund - Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) bietet ihr Einfaches Maßnahmenkonzept Gefahrstoffe (EMKG) in der Version 2.2 jetzt auch als Programm an. Mit der Software lassen sich Gefährdungen durch Einatmen und Hautkontakt bei der Arbeit mit Chemikalien beurteilen. Das kostenfreie Programm gibt es unter www.baua.de/emkg.

Nutzer der EMKG-Software der BAuA können nun alle Schritte der Gefährdungsbeurteilung - von der Informationsermittlung über die Ableitung von Schutzmaßnahmen und der Wirksamkeitsprüfung bis hin zur Dokumentation - an einem Computer bearbeiten. So ist an jedem Arbeitsplatz die systematische Ableitung von Handlungsprioritäten möglich und jeder Betrieb kann gefährdungsabhängige Maßnahmenstufen ermitteln. Schutzleitfäden beschreiben konkret und übersichtlich, wie die Maßnahmen umgesetzt werden können. Außerdem können Anwender gleichzeitig mit dem Programm ein Gefahrstoffverzeichnis nach Gefahrstoffverordnung erstellen.

Alle Daten bleiben bei der EMKG-Software auf dem Rechner des Nutzers, denn das Programm ist als "Desk-based-Software" konzipiert. Ein Internetzugang wird lediglich für Aktualisierungen benötigt oder wenn Verlinkungen genutzt werden sollen.

Mit dem neuen Programm hat die BAuA ein weiteres Produkt entwickelt, mit dem sich Gefährdungen beim Umgang mit Gefahrstoffen systematisch beurteilen lassen. Die betriebliche Praxis hat bereits das "EMKG kompakt" - bestehend aus der Taschenscheibe, mit der sich Gefährdungen durch Einatmen beurteilen lassen, und der Taschenkarte, die bei Gefährdungen durch Hautkontakt eingesetzt werden kann - gut angenommen. Für die Beurteilung von Gesundheitsgefährdungen vor Ort steht das "EMKG kompakt" als App für Smartphones zur Verfügung.

Forschung für Arbeit und Gesundheit

Sichere und gesunde Arbeitsbedingungen stehen für sozialen Fortschritt und eine wettbewerbsfähige Wirtschaft. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) forscht und entwickelt im Themenfeld Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit, fördert den Wissenstransfer in die Praxis, berät die Politik und erfüllt hoheitliche Aufgaben - im Gefahrstoffrecht, bei der Produktsicherheit und mit dem Gesundheitsdatenarchiv. Die BAuA ist eine Ressortforschungseinrichtung im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Über 600 Beschäftigte arbeiten an den Standorten in Dortmund, Berlin und Dresden sowie in der Außenstelle Chemnitz.

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