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005/14 vom 23. Januar 2014

Broschüre: Treppen funktionell, nutzerfreundlich und sicher gestalten

Mit BAuA-Broschüre Treppen sicherer machen

Dresden - Treppen gehören zu den Unfallschwerpunkten überhaupt. Das Statistische Bundesamt registrierte 2010 über 1.100 tödliche Sturzunfälle auf Treppen, die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung über 35.000 meldepflichtige Arbeitsunfälle durch Treppenstürze. Mit der Broschüre "Funktionelle, sichere und nutzerfreundliche Treppen" zeigt die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) Wege zu einer ganzheitlichen Sichtweise für die Gestaltung auf, bei der der Bewegungsablauf des Menschen im Mittelpunkt steht. In komprimierter, übersichtlicher Form behandelt sie die erforderlichen Fragen der Beschaffenheit, der Umfeldbedingungen und der Nutzung von Treppen. Die Gestaltungshinweise werden mit den aktuellen Vorschriften und Regeln untermauert.

Über die maßliche Gestaltung von Treppenstufen einschließlich Schrittmaßregeln greift sie unter anderem Themen wie Treppenlaufbreite und -durchgangshöhe, Geländer und Handläufe, Schutz vor Ausrutschen, Stolpern und Hängenbleiben, Beleuchtung, Reinigung und Pflege sowie die Unterweisung der Beschäftigten auf.

Damit kann die Broschüre als wichtige Informationsquelle zu wesentlichen Regeln und Empfehlungen zur Sicherheit auf Treppen verwendet werden. Zudem beschränkt sie sich nicht auf eine einseitig technische Sicht, sondern erlaubt zu beurteilen, inwieweit eine Treppe bewegungsoptimal ist und somit einen unbeeinträchtigten Bewegungsablauf ermöglicht. Die Broschüre spricht einerseits Interessenten aus dem Bereich des betrieblichen Arbeitsschutzes - als Nutzer von Treppen - an, andererseits auch Architekten, Bauingenieure und Baubetriebe, die mit der Planung und dem Bau von Treppen befasst sind.

Die Broschüre "Funktionelle, sichere und nutzerfreundliche Treppen" gibt es im PDF-Format unter www.baua.de/publikationen. Hier kann auch die Druckversion bestellt werden.

Forschung für Arbeit und Gesundheit

Sichere und gesunde Arbeitsbedingungen stehen für sozialen Fortschritt und eine wettbewerbsfähige Wirtschaft. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) forscht und entwickelt im Themenfeld Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit, fördert den Wissenstransfer in die Praxis, berät die Politik und erfüllt hoheitliche Aufgaben - im Gefahrstoffrecht, bei der Produktsicherheit und mit dem Gesundheitsdatenarchiv. Die BAuA ist eine Ressortforschungseinrichtung im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Über 600 Beschäftigte arbeiten an den Standorten in Dortmund, Berlin und Dresden sowie in der Außenstelle Chemnitz.

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