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004/14 vom 21. Januar 2014

Fakten: BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragungen im Zeitvergleich

Zahlen und Daten über die Arbeitswelt im Wandel

Dortmund - Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) führt in regelmäßigen Abständen gemeinsam mit dem Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) eine große Befragung der Erwerbstätigen in Deutschland durch. Mit dem Bericht "Grundauswertung der BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung 2012 - Vergleich zur Grundauswertung 2006" stellt die BAuA die aktuell erhobenen Daten - die zum Teil bereits im Stressreport 2012 veröffentlicht wurden - den Ergebnissen der Befragung von 2006 gegenüber. Mit dem vorgelegten Datenmaterial lassen sich Trends und Entwicklungen der vergangenen sechs Jahre aufspüren.

Der BAuA-Bericht enthält unter anderem Daten zu Arbeitsbedingungen, Arbeitsanforderungen, Ressourcen und zu gesundheitlichen Beschwerden. Damit stellt die BAuA allen, die sich mit den jüngsten Veränderungen in der Arbeitswelt befassen, umfangreiches Datenmaterial zur Verfügung. Im Vergleich zu 2006 geben ähnlich viele Erwerbstätige an, häufig unter belastenden Arbeitsbedingungen (physisch oder psychisch) arbeiten zu müssen. Insbesondere die psychischen Arbeitsanforderungen haben sich dabei auf hohem Niveau stabilisiert. Auch bei Ressourcen, wie Handlungsspielräume oder soziale Unterstützung am Arbeitsplatz, die eine wichtige Rolle beim Umgang mit belastenden Arbeitsanforderungen spielen, zeigen sich eher geringe Veränderungen.

"Grundauswertung der BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung 2012 - Vergleich zur Grundauswertung 2006", Christoph Nöllenheidt, Peter Wittig, Simone Brenscheidt; 1. Auflage; Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin; Dortmund 2013; 60 Seiten. Die Grundauswertung kann im PDF-Format unter www.baua.de/publikationen heruntergeladen werden.

Hintergrund:
Bei der BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung 2012 handelt es sich um eine repräsentative Erhebung unter 20.000 Erwerbstätigen in Deutschland. Durch sie werden differenzierte Informationen über ausgeübte Tätigkeiten, berufliche Anforderungen, Arbeitsbedingungen und -belastungen, den Bildungsverlauf der Erwerbstätigen sowie über die Verwertung beruflicher Qualifikationen gewonnen.

Forschung für Arbeit und Gesundheit

Sichere und gesunde Arbeitsbedingungen stehen für sozialen Fortschritt und eine wettbewerbsfähige Wirtschaft. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) forscht und entwickelt im Themenfeld Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit, fördert den Wissenstransfer in die Praxis, berät die Politik und erfüllt hoheitliche Aufgaben - im Gefahrstoffrecht, bei der Produktsicherheit und mit dem Gesundheitsdatenarchiv. Die BAuA ist eine Ressortforschungseinrichtung im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Über 600 Beschäftigte arbeiten an den Standorten in Dortmund, Berlin und Dresden sowie in der Außenstelle Chemnitz.

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