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075/13 vom 8. November 2013

Aktuell: Service bietet Informationen zum europäischen Chemikalienrecht

Neuer REACH-CLP-Biozid Helpdesk stellt sich auf der A+A vor

Dortmund/Düsseldorf - Der neue REACH-CLP-Biozid Helpdesk bei der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) wird sich vom 5. bis 8. November den Besuchern der Messe "A+A" in Düsseldorf vorstellen. Der REACH-CLP-Biozid Helpdesk ist die gemeinsame nationale Auskunftsstelle zum neuen europäischen Chemikalienrecht. Ein Experten-Team wird am BAuA-Stand D 56 in Halle 10 zur REACH-, CLP- und Biozid-Verordnung beraten und neue Handlungshilfen präsentieren.

Für Besucher gibt es am Messestand der BAuA verschiedene Vorträge zum Thema "Chemikalien sicher verwenden". Der REACH-CLP-Biozid Helpdesk zeigt außerdem unter dem Motto "Mit der Auskunftsstelle durch den Daten-Dschungel" wie Anwender aus den vielen Informationen über die REACH-, CLP- und Biozid-Verordnung Antworten auf ihre Fragen finden können. Internetpräsentationen helfen bei den Erklärungen.

Der seit September 2013 um das Thema Biozide erweiterte Helpdesk bei der BAuA unterstützt vor allem kleine und mittlere Unternehmen, die Fragen zu Industriechemikalien oder zu Bioziden stellen wollen. Weiterhin bietet der REACH-CLP-Biozid Helpdesk der BAuA Anwendern, Herstellern und Importeuren chemischer Stoffe aktuelle Informationen zum Europäischen Chemikalienrecht auf der Internetseite
www.reach-clp-biozid-helpdesk.de.

Hintergrund:
Die Biozid-Verordnung regelt das Inverkehrbringen von Bioziden und ihren Wirkstoffen und hat die bislang gültige Regelung Nr. 528/2012 der EU im September abgelöst. Sie erfasst nun auch mit Bioziden behandelte Waren und vor Ort hergestellte Biozide. Außerdem ermöglicht sie gegenüber der bisher gültigen Richtlinie neue Zulassungsverfahren wie zum Beispiel Unionszulassungen, die für die gesamte Europäische Union gelten werden. Das vereinfachte Verfahren für Biozid-Produkte mit einem günstigen Umwelt- und Gesundheitsprofil ist darüber hinaus geändert worden. Die REACH-Verordnung regelt den sicheren Umgang mit Industriechemikalien in Europa. Die CLP-Verordnung ist Grundlage für die Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung von Stoffen und Gemischen.

Forschung für Arbeit und Gesundheit

Sichere und gesunde Arbeitsbedingungen stehen für sozialen Fortschritt und eine wettbewerbsfähige Wirtschaft. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) forscht und entwickelt im Themenfeld Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit, fördert den Wissenstransfer in die Praxis, berät die Politik und erfüllt hoheitliche Aufgaben - im Gefahrstoffrecht, bei der Produktsicherheit und mit dem Gesundheitsdatenarchiv. Die BAuA ist eine Ressortforschungseinrichtung im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Über 600 Beschäftigte arbeiten an den Standorten in Dortmund, Berlin und Dresden sowie in der Außenstelle Chemnitz.

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Jörg Feldmann
Pressereferent
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