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073/13 vom 6. November 2013

Aktuell: REACH-Verordnung verändert Sicherheitsdatenblätter

BAuA-Experten erklären Änderungen auf der A+A 2013

Dortmund/Düsseldorf - Sicherheitsdatenblätter sind das zentrale Instrument, um Informationen über gefährliche Eigenschaften eines Stoffes oder Gemisches in der Lieferkette weiterzugeben. Änderungen in Sicherheitsdatenblättern nachzuvollziehen ist deshalb eine wichtige Herausforderung für Unternehmen. An der Themeninsel "REACH und Arbeitsschutz" auf der Messe A+A 2013 vom 5. bis 8. November in Düsseldorf erklären Experten der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) die Auswirkungen der REACH-Verordnung auf Sicherheitsdatenblätter. So informiert die BAuA an ihrem Stand D56 in Halle 10 über durch REACH ausgelöste Änderungen und Ergänzungen in den Sicherheitsdatenblättern und zeigt, wie man diese Informationen für den Arbeitsschutz nutzen kann.

Hintergrund: Seit über fünf Jahren bekommt die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) umfangreiche Daten zu chemischen Stoffen durch die Registrierungen nach der REACH-Verordnung (Verordnung zu Registrierung, Bewertung und Zulassung von Chemikalien). Diese Daten stehen in den neuen, öffentlichen Datenbanken der ECHA bereit und fließen in die Sicherheitsdatenblätter ein. Für die Praxis sind sie eine der wichtigsten Informationsquellen für die Gefährdungsbeurteilung beim Umgang mit Gefahrstoffen.

Auf der Messe A+A präsentieren die Experten der BAuA mit Hilfe von 28 übersichtlichen Postern alle wichtigen Änderungen und Ergänzungen in den Sicherheitsdatenblättern. Zusätzlich zu den Erläuterungen helfen Screenshots von Internetseiten und Hinweise auf Broschüren sowie weiteres Informationsmaterial dabei, einen Einstieg in den Umgang mit den Sicherheitsdatenblättern zu bekommen. Zudem können Besucher eine Handlungshilfe mitnehmen, die zusätzliche Anmerkungen enthält.
Informationen zu Sicherheitsdatenblättern
Informationen zu REACH (www.baua.de/reach)

Der BAuA-Stand auf der A+A 2013 in Düsseldorf befindet sich in Halle 10, Stand D56.

Forschung für Arbeit und Gesundheit

Sichere und gesunde Arbeitsbedingungen stehen für sozialen Fortschritt und eine wettbewerbsfähige Wirtschaft. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) forscht und entwickelt im Themenfeld Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit, fördert den Wissenstransfer in die Praxis, berät die Politik und erfüllt hoheitliche Aufgaben - im Gefahrstoffrecht, bei der Produktsicherheit und mit dem Gesundheitsdatenarchiv. Die BAuA ist eine Ressortforschungseinrichtung im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Über 600 Beschäftigte arbeiten an den Standorten in Dortmund, Berlin und Dresden sowie in der Außenstelle Chemnitz.

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