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048/13 vom 22. Juli 2013

Workshop: Mit einfachem Maßnahmenkonzept Risiken durch gefährliche Stoffen ermitteln

BAuA stellt Handlungshilfe zur Gefährdungsbeurteilung vor

Dortmund - Die Tätigkeit mit Gefahrstoffen kann große Risiken bergen. Darum ist es wichtig, Gefährdungen beim Umgang mit chemischen Stoffen sicher und praxisnah zu beurteilen. Mit dem "Einfachen Maßnahmenkonzept Gefahrstoffe (EMKG)" hat die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) eine solche Handlungshilfe entwickelt. Es steht im Mittelpunkt des gleichnamigen Workshops, der am 16. September in Dortmund stattfindet.

Das EMKG wird schon seit Jahren in kleinen und mittleren Unternehmen zur Gefährdungsbeurteilung eingesetzt. Zugleich entwickelt die BAuA diese praxisnahe Handlungshilfe zur Gefährdungsbeurteilung bei der Arbeit mit Gefahrstoffen kontinuierlich weiter. Dazu braucht die BAuA Rückmeldungen aus der Praxis. Der Workshop stellt daher in einer Diskussionsrunde die Bedarfsermittlung und Gebrauchstauglichkeit des EMKG auf die Probe. Als Diskussionsgrundlage hat die BAuA Ergebnisse aus vorangegangenen Feldstudien, Workshops und der laufenden Onlinebefragung zum EMKG aufbereitet. Weiterhin können sich die Teilnehmenden mit den Schutzleitfäden des EMKG auseinandersetzen und erhalten Einblick in die Entwicklung neuer Module wie der Ableitung von Maßnahmen zum Brand- und Explosionsschutz. Ebenso wird die neue EMKG-Software vorgestellt, die in Kürze auf der Internetseite der BAuA zur Verfügung stehen wird.

Die Veranstaltung "EMKG-Workshop" richtet sich an Akteure im Arbeits- und Gesundheitsschutz, die sich mit der Gefährdungsbeurteilung bei Gefahrstoffen befassen. Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldungen nimmt Elke Büdeker entgegen, Tel.: 0231 9071-2322, Fax: 0231 9071-2611, E-Mail: . Anmeldeschluss ist der 6. September 2013. Mehr Informationen unter www.baua.de/termine.

Forschung für Arbeit und Gesundheit

Sichere und gesunde Arbeitsbedingungen stehen für sozialen Fortschritt und eine wettbewerbsfähige Wirtschaft. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) forscht und entwickelt im Themenfeld Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit, fördert den Wissenstransfer in die Praxis, berät die Politik und erfüllt hoheitliche Aufgaben - im Gefahrstoffrecht, bei der Produktsicherheit und mit dem Gesundheitsdatenarchiv. Die BAuA ist eine Ressortforschungseinrichtung im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Über 600 Beschäftigte arbeiten an den Standorten in Dortmund, Berlin und Dresden sowie in der Außenstelle Chemnitz.

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