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059/12 vom 14. November 2012

Broschüre: BAuA gibt Tipps für die betriebliche Ergonomieberatung

Bei der Gestaltung der Bildschirmarbeit gibt es Nachholbedarf

Dortmund - Stundenlanges Sitzen vor einem Computerbildschirm: Für viele Beschäftigte in Deutschland sieht so der normale Arbeitsalltag aus. Dass diese Art der Arbeit auf die Dauer nicht gesund ist, ist bekannt. Dennoch gibt es Nachholbedarf bei der Gestaltung der Bildschirmarbeit. Hilfestellung bietet hierbei die neue Broschüre "Über die Schulter geschaut - Kollegiale Hilfe durch betriebliche Ergonomieberater" der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA). Denn ein Viertel der Krankheitstage sind inzwischen den Muskel-Skelett-Erkrankungen geschuldet. Viele davon verursacht durch Fehlbelastungen bei der Büroarbeit. Ein Ergonomieberater kann Abhilfe schaffen.

Die Broschüre entstand in Zusammenarbeit mit dem Finanzministerium NRW. Dort gibt es seit dem Jahr 2000 in jeder Dienststelle einen betrieblichen Ergonomiebeauftragten, verbindlich geregelt durch einen Ministererlass. Die Broschüre stellt das erfolgreiche Konzept zur Gestaltung ergonomischer und gesundheitsgerechter Arbeitsplätze vor. Aufgrund seiner Praxisnähe und Wirksamkeit wird es zur Anwendung in allen Bereichen mit Büroarbeit empfohlen.

Als Experte für den Büroarbeitsplatz ist der Ergonomieberater Bindeglied zwischen Kollegen, Vorgesetzten, Arbeitsmedizinern, Sicherheitsfachkräften und Personalrat. Ein Vorteil ist, dass der Ergonomieberater als Betriebsangehöriger die Organisationseinheit sowie Arbeitsabläufe, Arbeitsaufgaben und eingesetzte Arbeitsmittel sehr gut kennt und Ansprechpartner für die Beschäftigten direkt vor Ort ist.

Die BAuA-Broschüre "Über die Schulter geschaut" gibt Tipps, wie die betriebliche Ergonomieberatung aussehen kann und informiert über die vielfältigen Aufgaben der Ergonomiebeauftragten in einem Unternehmen. Eine "Schritt für Schritt"-Anleitung hilft dabei, die betrieblich Ergonomieberatung in die Praxis umzusetzen.

Die in kleinen Mengen kostenlose Broschüre "Über die Schulter geschaut - Kollegiale Hilfe durch betriebliche Ergonomieberater" kann über das Informationszentrum der BAuA telefonisch, 0231 9071-2071, per Fax, 0231 9071-2070 oder E-Mail, , bezogen werden. Eine Version im PDF-Format gibt es zum Herunterladen unter der Adresse www.baua.de/publikationen.

Forschung für Arbeit und Gesundheit

Sichere und gesunde Arbeitsbedingungen stehen für sozialen Fortschritt und eine wettbewerbsfähige Wirtschaft. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) forscht und entwickelt im Themenfeld Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit, fördert den Wissenstransfer in die Praxis, berät die Politik und erfüllt hoheitliche Aufgaben - im Gefahrstoffrecht, bei der Produktsicherheit und mit dem Gesundheitsdatenarchiv. Die BAuA ist eine Ressortforschungseinrichtung im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Über 600 Beschäftigte arbeiten an den Standorten in Dortmund, Berlin und Dresden sowie in der Außenstelle Chemnitz.

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Jörg Feldmann
Pressereferent
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