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43/09 vom 7. September 2009

Einladung zur Pressekonferenz "Gesundheit und Restrukturierung"

Veränderungen in Unternehmen belasten Beschäftigte

Einladung zur Pressekonferenz "Gesundheit und Restrukturierung - Innovative Ansätze und Politikempfehlungen" am Donnerstag, 10. September 2009, um 13.00 Uhr in die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin, Raum A 208, Nöldnerstraße 40-42, 10317 Berlin

Nicht nur die Krise führt zu Veränderungen in Unternehmen. In europäischen Betrieben finden seit Jahren Restrukturierungen statt. Dabei verkürzen sich die Abstände zwischen den ergriffenen Maßnahmen immer mehr. Zum Teil kommen dann die neuen betrieblichen Strukturen erst gar nicht in den Wirkbetrieb. Der permanente Umbau in Unternehmen bleibt jedoch nicht ohne Folgen für die Beschäftigten. Unsicherheit und Irritationen auf allen Ebenen führen schlimmstenfalls zum sozialen Krieg im Betrieb. Misstrauen, Burnout sowie Beeinträchtigungen von Gesundheit und Wohlbefinden sind konkrete Folgen der Arbeitsplatzunsicherheit.

Die psychosozialen Folgen für die Beschäftigten nach Restrukturierungsmaßnahmen im Betrieb lassen sich durchaus mit real erlebter Arbeitslosigkeit vergleichen. Zu diesem Ergebnis kommt die europäische Expertengruppe zur Gesundheit in Restrukturierungen (HIRES). Ihre Ergebnisse und Handlungsempfehlungen stehen im Mittelpunkt des Workshops "Gesundheit und Restrukturierung - Innovative Ansätze und Politikempfehlungen", der am 10. September 2009 in der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) in Berlin stattfindet.

Wir möchten Ihnen im Rahmen einer Pressekonferenz mit den Ergebnissen der Studie "Gesundheit und Restrukturierung" einen umfassenden Überblick über die Auswirkungen von Unternehmensrestrukturierungen auf die Beschäftigten geben. Zugleich möchten wir Ihnen Empfehlungen für soziale Rahmenbedingungen und Veränderungsmaßnahmen geben, die eine "gesündere Restrukturierung" berücksichtigen sollte. Vor dem Hintergrund der aktuellen Krise gewinnen diese Erkenntnisse noch an Bedeutung.

Als Gesprächspartner stehen Ihnen zur Verfügung:

  • Elisabeth Armgarth, Human Ressources Management, Ericsson, Schweden
  • Prof. Dr. Thomas Kieselbach, Universität Bremen, Institut für Arbeit, Arbeitslosigkeit und Gesundheit
  • Dr. Karl Kuhn, Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin
  • Dr. Claude Emmanuel Triomphe, ASTREES, Association Travail Europe Emploi Société, Frankreich

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