Navigation und Service

Springe direkt zu:

Suche

Suchbegriff eingeben

Erweiterte Suche

SGA: Screening Gesundes Arbeiten

Autor(en):
DEBITZ, BURUCK, MUEHLPFORDT, SCHMIDT, H.
Gestaltungsbezug:
Quantitative Verfahren der Verhältnisprävention
Analysetiefe:
Screeningverfahren
Jahr:
2003
Quintessenz:
SGA ist ein orientierendes objektives Verfahren, welches zur Risikobeurteilung eingesetzt werden kann. Im SGA-Verfahren wurden etablierte Risikomodelle (job-demand-model, efffort-reward-imbalance-model, cinderella-model), die epidemiologisch und durch Längsschnittstudien überprüft worden sind, mit unternehmensspezifischen Subskalen verwendet.
Ziel(e):
Risikobeurteilung
Methode(n) der Datengewinnung:
Beobachtungsinterview
Merkmalbereich(e):

Psychische Belastung, physische Belastung, Arbeitsverhältnis, Arbeitsumgebung

Tätigkeitsklasse(n):
universell
Branche(n):
universell
Items:

44

Durchführungszeit(en):
Beobachtungsinterview: ca. 30 Minuten pro Arbeitsplatzaufnahme bei geschulten Experten
theoretische Fundierung:

Job-demand-control-Modell (Karasek, 1979), Effort-Reward-Imbalance-Modell (Siegrist et al., 1996, 2004), Cinderella-Hypothese (Haegg, 1991), Handlungsregulationstheorie (Hacker, 2005).

Gütekriterien:
Vorhanden (für den psychischen Teil)
Art:

Einzelverfahren

Ansprechpartner:
Prof. Dr. Peter Richter, Gabriele Buruck
E-Mail: 
Technische Universität Dresden
Professur für Arbeits- und Organisationspsychologie
01062 Dresden
Zugang:

Debitz, U., Buruck, G., Mühlpfordt, S., Schmidt, H. (2005). Pilotbericht. Erprobung einer Handlungshilfe zur Erfassung physischer und psychischer Belastungen. Diekholzen: Selbstverlag.

Debitz, U., Buruck, G., Mühlpfordt, S., Schmidt, H. (2007). Screening Gesundes Arbeiten (SGA) überarbeitete, aktualisierte Version. Methodensammlung. Technische Universität Dresden. Institut für Arbeits-, Organisations- und Sozialpsychologie.

Buruck, G., Debitz, U. & Rudolf, M. (2007) Screening Gesundes Arbeiten SGA - Erste Ergebnisse der Pilotstudien. (Hrsg.) P.G. Richter, R. Rau & S. Muehlpfordt. Arbeit und Gesundheit. Pabst Verlag

Beispiel-Items:

Bereich A) Arbeitsverhältnis
Haben Sie Bereitschaftsdienst zu leisten?
Fallen bei Ihnen regelmäßig Überstunden (Wochenarbeitszeit mit mehr als 48 Stunden an)?

Bereich B) Physische Belastungen
Wird länger als 20 Minuten in starrer Position gesessen?
Wird mehr als 4 Stunden der Arbeitszeit ununterbrochen auf den Beinen verbracht?
Werden länger als 20 Minuten ohne Unterbrechung gleich bleibende Bewegungen ausgeführt?

Bereich C) Psychische Belastungen
Gibt es in der Tätigkeit Anforderungen, die sich widersprechen (z. B. Quantität vs. Qualität; Quantität vs. Sicherheit)?
Dürfen die Arbeitsaufgabe betreffenden Entscheidungen selbständig getroffen werden?
Ist der Führungsstil so gestaltet, dass die Beschäftigten gemeinsam mit Unterstützung des Vorgesetzten Ihre Ziele erreichen können?

Bereich D) Arbeitsumgebung
Ist das Licht für die Arbeitsaufgabe ausreichend?
Tritt bei der Arbeit Lärm auf?

Individueller Teil zur Ermittlung physischer Beanspruchung
Eine Bildschirmbrille wird getragen.
Haben sie Schmerzen oder Missempfindungen?

Kosten:
Keine Angabe möglich
Stichwörter:
psychische Belastung, physische Belastung, Arbeitsumgebung, Handlungsspielraum, Gratifikationskrisen