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NUSA: Normative und Subjektive Arbeitsanalyse

Autor(en):
WAHL, BRUCKS
Gestaltungsbezug:
Quantitative Verfahren der Verhältnisprävention
Analysetiefe:
Screeningverfahren
Jahr:
1986
Quintessenz:
Mit dem Verfahren NUSA wird die mit der jeweiligen Arbeitstätigkeit verbundene erlebte Gesamtbelastung ("Anstrengung") bewertet. Die Belastungswahrnehmung der Arbeitsplatzinhaber wird anhand von Eigenschaftswörtern erfasst. Die Eigenschaftswörter werden mit Begriffspaaren umschrieben. Die Begriffspaare weisen überwiegend einen positiven und einen negativen Pol auf, z. B. laut-leise, schmutzig-sauber usw. Eine vorgegebene, meist siebenstufige Skala ermöglicht neben der inhaltlichen Gegenstandsbeurteilung ihre Positionierung. Gruppierungen typischer Arbeitstätigkeiten mit ähnlicher Arbeitscharakteristika sind möglich. Eine Interpretation der erhobenen Daten ist ohne Schulung bzw. psychologische Fachkenntnissen kaum möglich.
Ziel(e):
erlebte Bedeutsamkeit der Arbeit
Methode(n) der Datengewinnung:
schriftliche Befragung, mündliche Befragung
Merkmalbereich(e):

Intensität, Stimulans, Bedeutsamkeit, Umwelt

Tätigkeitsklasse(n):
universell
Branche(n):
universell
Items:

19 Eigenschaftspaare

Durchführungszeit(en):
ca. 5 bis 10 Minuten
theoretische Fundierung:

Karasek-Paradigma, Gratifikationskrisen, Semantisches Differential

Gütekriterien:
Teilvalidierung vorhanden
Art:

Einzelverfahren

Ansprechpartner:
W.-B. Wahl
E-Mail: 
Institut für Arbeitspsychologie und Gesundheitsförderung
Oldenswort
Zugang:

Wahl, W.-B.; Brucks, U.: Entwicklung und Begründung eines normativen Verfahrens zur Arbeitsanalyse (NUSA) - Forschungsergebnisse einer Fragebogenuntersuchung in Hamburger Betrieben. 32. Arbeitswissenschaftlicher Kongress, Gesellschaft für Arbeitswissenschaft, München 1986

Beispiel-Items:

Einschätzung der Eigenschaftspaare "laut-leise", "schmutzig-sauber" auf 7-stufiger bipolarer Antwortskala

Kosten:
keine Angaben
Stichwörter:
Anstrengung, Arbeitscharakteristika, Gesamtbelastung, Gesundheitsförderung, Gratifikationskrise