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GHQ 12: Fragebogen zum Allgemeinen Gesundheitszustand

Autor(en):
GOLDBERG
Gestaltungsbezug:
Quantitative Verfahren der Verhaltensprävention
Jahr:
1978
Quintessenz:
Mit dem GHQ als ein subjektives Screening-Verfahren wird nach kürzlich erlebten dysfunktionalen Symptomen und Verhaltensweisen gefragt. Es werden Beschwerden aufgedeckt, die erst seit maximal zwei Wochen bestehen. Mit dem GHQ können somit kurzfristige Änderungen des Gesundheitszustandes ermittelt werden. So werden z. B. Ängste, Schlafstörungen, körperliche Symptome abgefragt. Damit soll der Umgang einer Person mit "normalen" Alltagsproblemen und neuen, beunruhigenden Phänomenen erfasst werden. Auswirkungen auf das psychische Befinden werden ermittelt.
Ziel(e):
Bewertung des allgemeinen Gesundheitszustandes
Methode(n) der Datengewinnung:
schriftliche Befragung
Merkmalbereich(e):

z. B. Schlaflosigkeit, Depression, Wohlbefinden

Tätigkeitsklasse(n):
universell
Branche(n):
universell
Items:

12

Durchführungszeit(en):
ca. 5 Minuten
theoretische Fundierung:

empirische Erhebungen zu erlebten Beanspruchungen, Expertenbefragungen und Rückgriffe auf bereits existierende Verfahren (wie Eysenck's Personality Inventory oder Minnesota Multiphasic Personality Inventary)

Gütekriterien:
vorhanden
Art:

Einzelverfahren (weitere Versionen: GHQ 28, GHQ 30, GHQ 60)

Zugang:

Goldberg, D.: Manual of the General Health Questionnaire. Windsor: National Foundation for Education Research

Beispiel-Items:
  1. Haben Sie sich auf das, was Sie taten, konzentrieren können?
  2. Haben Sie aufgrund von Sorgen an Schlaflosigkeit gelitten?
  3. Haben Sie sich in letzter Zeit nützlich gefühlt?

4-stufiges Antwortformat von "weniger als sonst / gar nicht" bis "viel mehr als sonst"

Kosten:
Lizenzgebühren bei den Autoren
Stichwörter:
Angst, Beschwerden, Gesundheit, Gesundheitszustand, psychosomatische Beschwerden, Schlafstörungen, Verhalten, Wohlbefinden