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DigA: Diagnose gesundheitsförderlicher Arbeit

Autor(en):
DUCKI
Gestaltungsbezug:
Quantitative Verfahren der Verhältnisprävention
Analysetiefe:
Screeningverfahren
Jahr:
2000
Quintessenz:
Das Instrument DigA kann im Rahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung eingesetzt werden, um eine Schwachstellen- und Potentialanalyse durchzuführen. Die Arbeitsplatzinhaber bewerten Arbeits- und Organisationsmerkmale und machen Aussagen zum eigenen Erleben und zur Gesundheit. Es werden positive und negative Aspekte der Arbeit sowie der Gesundheit erfasst. Dadurch erhält man einen umfassenden Überblick über die gesundheitliche Situation im Betrieb bzw. des untersuchten Bereiches. Arbeitstätigkeiten, Arbeitsbereiche werden vergleichbar. Schwerpunktbereiche, in denen vordringlich Maßnahmen der Gesundheitsförderung eingeleitet werden müssten, können identifiziert werden. Die Maßnahmen bestehen vor allem in der menschengerechten Arbeits- und Organisationsgestaltung. Die Ableitung personenbezogener Maßnahmen ist nur eingeschränkt möglich.
Ziel(e):
Gesundheitsanalyse (Schwachstellen und Potenziale)
Methode(n) der Datengewinnung:
schriftliche Befragung
Merkmalbereich(e):

z. B. Arbeitsplatzunsicherheit, Betriebsklima, Arbeitsinhalt, Beeinträchtigungen, Selbstwirksamkeit

Tätigkeitsklasse(n):
universell
Branche(n):
Industrie, Stromerzeugung
Items:

91

Durchführungszeit(en):
ca. 30 - 45 Minuten
theoretische Fundierung:

Handlungsregulationstheorie, Stresskonzept, Salutogenese

Gütekriterien:
vorhanden
Art:

Einzelverfahren (Module)

Ansprechpartner:
Prof. Dr. Antje Ducki
E-Mail: 
TFH Berlin
Berlin
Zugang:

Ducki, A.: Diagnose gesundheitsförderlicher Arbeit. Eine Gesamtstrategie zur betrieblichen Gesundheitsanalyse. Zürich: vdf 2000

Greiner, B.A. (2004). Rezension des Verfahrens "Diagnose gesundheitsförderlicher Arbeit (DigA)" von Antje Ducki. Zeitschrift für Arbeits- und Organisationspsychologie, 48 (1), 31-35.

Beispiel-Items:

Entwicklungschancen:
Unser Unternehmen bietet seinen Mitarbeitern gute Aufstiegsmöglichkeiten.

Entscheidungsspielraum:
Meine Arbeit kann ich so organisieren, wie ich es für richtig halte.

Psychische Befindensbeeinträchtigungen:
Ich fühle mich häufig müde und erschöpft.

Kosten:
Abhängig von der Größe der zu untersuchenden Stichprobe
Stichwörter:
Arbeitsgestaltung, Arbeitsinhalt, Befindensbeeinträchtigung, Betriebsklima, Gestaltung, Gesundheit, Gesundheitsförderung, Stress, Verhalten