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Anstrengungs-Skala: Skala zur Erfassung psychischer Beanspruchung "psychische Anstrengung" (Deutsche Form der "Effort" bzw. "Inspanning" Skala von Zijlstra)

Autor(en):
NACHREINER, EILERS et al.
Gestaltungsbezug:
Quantitative Verfahren der Verhältnisprävention
Analysetiefe:
Orientierendes Verfahren
Jahr:
1986
Quintessenz:
Auf der Grundlage der subjektiv erlebten Anstrengung, die ein Maß für den erlebten Aufwand darstellt, wird der Grad der psychischen Beanspruchung abgeleitet, Labor- und Felduntersuchungen haben gezeigt, dass die Effort-Skala nicht ausreicht, um die Wirkungen unterschiedlicher Belastungssituationen hinreichend valide abzubilden. Es besteht die Annahme, dass die eindimensional konzipierte Skala - trotzt hervorragender psychometrischer Kennwerte - dem vermutlich mehrdimensionalen Konstrukt der psychischen Beanspruchung nicht gerecht werden kann und nur Teilaspekte erfasst. Darüber hinaus sind die Skala und die Messabsicht einfach zu durchschauen, so dass Reaktivitätseffekte nicht ausgeschlossen werden können. Bei der Analyse psychischer Belastung im Betrieb kann die Effort-Skala nur unterstützend eingesetzt werden.
Ziel(e):
Erfassung des subjektiven Beanspruchungserlebens
Methode(n) der Datengewinnung:
schriftliche Befragung
Merkmalbereich(e):

Beanspruchung, Anstrengung

Tätigkeitsklasse(n):
universell
Branche(n):
universell
Items:

1

Durchführungszeit(en):
30 Sekunden
theoretische Fundierung:

psychische Beanspruchung, Anstrengung

Gütekriterien:
vorhanden
Art:

Einzelverfahren

Ansprechpartner:
Prof. Friedhelm Nachreiner
E-Mail: 
Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
Zugang:

Prof. Nachreiner, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg

Beispiel-Items:

Anhand einer vorgegebenen Skala in "Thermometer-Form" wird die momentane erlebte Anstrengung bzw. Beanspruchung vom Beschäftigten eingeschätzt.

Kosten:
keine
Stichwörter:
Anstrengung, Beanspruchung